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Zahlungsbefehl: Von Mord-Steuern, Karussell-Geschäften und Millionärs-Oasen

Samstag, Mai 7th, 2011
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Haben Sie sich beim Steuern zahlen auch schon gefragt, wozu das eigentlich gut sein soll? Politisch wäre es wichtig, Änderungen im Steuersystem herbeizuführen:

  • für ein zeitgerechtes Steuer- und Abgabesystem
  • für eine Vereinfachung der Besteuerung
  • für eine Reduktion der Steuer- und Abgabenlast
  • für eine sparsame und wirtschaftliche Haushaltführung
  • für einen Abbau des Schuldenberges und der Defizite in den öffentlichen Haushalten von Bund, Kantonen und Gemeinden
  • für die Verhinderung der Verschwendung von Steuergeldern
  • für den Abbau der Staatsbürokratie.
Das Buch „Zahlungsbefehl“ zeigt eindrücklich, wie lange schon der Staat und die Politiker sich am Volk bereichern. Der Kreativität für neue Steuern sind offenbar keine Grenzen gesetzt. Wussten Sie, dass es in England eine Steuer auf unaufgeklärte Morde gab? Dass schon die ägyptischen Priester den Steuereintreiber fürchteten? Dass die Russen eine Seelensteuer zahlen mussten? Dass es mit der Steuermoral der Deutschen nicht zum Besten steht? Seit sich Menschen zu Herrschern über Menschen aufgeschwungen haben, gibt es Steuern, und seit es Steuern gibt, leiden die Menschen unter deren Lasten und Ungerechtigkeiten. Gerade auch Lenkungssteuern funktionieren meistens nicht. Hanno Beck und Aloys Prinz zeigen in ihrem Buch auf unterhaltsame Weise ohne Fachjargon und Gesetzeskauderwelsch, was es auf sich hat mit Steuern auf Bärte, Seelen, Sklaven, Fenster, Einkommen, Konsum und Vermögen, welche Mängel das deutsche Steuerrecht hat und wie der Staat seinen Bürgern in die Tasche greift.
Die Autoren verschließen auch nicht die Augen vor der düsteren Seite des Themas: Die zunehmende Staatsverschuldung muss eines Tages abgetragen werden, damit der Staat wieder Handlungsspielräume gewinnt, und solange kein Staatsbankrott zur Debatte steht, geht dies nur auf einem Weg: über höhere Steuern. Die kommenden Jahre werden im Zeichen steigender Steuerbelastung stehen – die Frage ist nur, wer die Zeche zahlt.
Buchrückseite:
„Was haben Al Capone, Napoleon und Spaniens Königreich gemeinsam? Nicht höhere Mächte, sondern irdische Steuern wurden ihnen zum Verhängnis. Capone wanderte nicht wegen organisierter Kriminalität, sondern wegen Steuerhinterziehung hinter Gitter, Napoleon wurde von einer Steuer besiegt, und eine Steuer half dabei, das spanische Weltreich zu zerstören. Steuern waren es, die Maria und Josef nach Bethlehem trieben, Steuern waren an der Entstehung des Zölibats beteiligt, und eine Steuer war der Auslöser für die Gründung der Vereinigten Staaten von Amerika. Seit Menschen über Menschen herrschen, besteuern Menschen andere Menschen – mit Folgen von bisweilen historischen Dimensionen.“  Hanno Beck Aloys Prinz
Am günstigsten lässt sich das Buch hier bestellen:

Zahlungsbefehl: Von Mord-Steuern, Karussell-Geschäften und Millionärs-Oasen

Regierungen, die ihren Bürgern Steuerwüsten verordnen, gehören in die Wüste geschickt

Montag, Mai 25th, 2009
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(Erstabdruck: Schweizerzeit 22.05.2009)

Jene Staatslenker, welche unbezahlbare Bank- und Konzernschulden am Volk vorbei auf die Staatskasse übernommen, also zu Staatsschulden gemacht haben, entpuppen sich mehr und mehr als ein Kartell von Bankrotteuren, denen jedes Mittel recht ist, Geld aus ihren Bürgern herauszupressen. Damit versuchen sie verzweifelt davon abzulenken, dass sie die Verantwortung tragen für die Zerstörung einst gesunder Währungen.

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