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Scharia-Gerichte für die Schweiz?

Montag, Januar 5th, 2009
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Islamisierung Europas

Über das Neujahr nahm ich mir die Zeit, mehrere historische Museen zu besuchen. Die Geschichte, die Fortschritte der Menschheit, die Weiterentwicklung und Wandlung der Gesellschaft faszinieren mich ungemein. Rechte und Errungenschaften, die heute als selbstverständlich gelten, mussten über Jahrhunderte erkämpft und entwickelt werden: Menschenrechte, Freiheitsrechte, Gleichheitsrechte, technologischer Fortschritt, Aufklärung oder Demokratie. Und nichts ist mir als Politiker wichtiger als diese Rechte zu verteidigen.

Fast gleichzeitig – am 28. Dezember 2008 – machte die NZZ am Sonntag publik, dass der Freiburger Professor Christian Giordano ausgerechnet in der neusten Ausgabe der Zeitschrift der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus die Einführung von Scharia-Gerichten vorschlägt. Je nach Herkunft, Ethnie oder Religion soll künftig anderes Recht gelten und von anderen Gerichten beurteilt werden. Er verlangt unter dem Titel „Rechtspluralismus“ also Sonderrechte und eigene Gerichte für Ausländer. Die muslimischen Organisationen jubelten ihm sofort zu.

Vor dem Gesetz sollen also nicht mehr alle gleich sein. Es soll Scharia-Gerichte für die Schweiz geben. Gerichte, welche die Integrationverweigerung legitimieren. Gerichte, welche die Gleichstellung von Mann und Frau ablehnen. Gerichte, für die heutige Straftatbestände wie Zwangsheirat, Steinigung, Ehrenmorde, Mädchenbeschneidung, Terror plötzlich zum Gesetz werden. Islamismus als Schweizer Recht? Kann es etwas Schlimmeres geben?

Das komplexe islamische Scharia-Recht kennt keine Tradition individueller Rechte. Menschenrechte sind ein Produkt der europäischen Moderne, wo sie sich auf Grund besonderer historischer Umstände (Aufklärung, Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten 1776, Französische Erklärung der Bürger- und Menschenrechte 1779) auf dem Boden christlicher, römisch-griechischer Kultur allmählich durchsetzen konnten. Islamische Kulturen kennen keinen Prozess der Aufklärung oder einen Vorgang wie die Französische Revolution, keine Entsakralisierung der Herrschaft und keine entsprechende kontroverse öffentliche Diskussion. Wie in anderen vormodernen Kulturen steht auch in der Welt des Islam das Kollektiv im Vordergrund. Die tendenziell das ganze Leben umfassende Scharia gilt als unantastbar und wird als Pflichtenlehre verstanden. Zur Schaffung eigenen Rechts ist der Mensch nach traditioneller Lehre nicht berechtigt.

Wenn jemand nach der Scharia leben will, so ist dies sein gutes Recht. Wenn jemand die Menschenrechte missachten will und die letzten 400 Jahre humanen Fortschrittes ignorieren will, so ist dies verwerflich, aber er kann es tun. Aber bitte in einem islamistischen Land und nicht bei uns in der Schweiz.

Die Entwicklung in Richtung Islamisierung Europas ist die wohl grösste Herausforderung vor welcher Europa steht. Die bisherigen Mehrheitsbevölkerungen in den Ländern Europas verändern sich. Ganze Stadtteile sind schon islamisch. In Schweizer Schulklassen ist es bereits Alltag, dass die Mehrheit der Schülerinnen und Schüler islamischen Glaubens sind. Und die islamische Einwanderung nimmt immer stärker zu.

Wenn wir (und damit meine ich JEDEN Schweizer und JEDE Schweizerin) die menschenrechtswidrigen, antidemokratischen und reaktionär-patriarchalischen Grundinhalte und Praktiken des Islam nicht endlich laut und deutlich anprangern,

wenn wir für islamische Einwanderer nicht ganz klare Regeln schaffen und von ihnen Integration sowie Akzeptanz unserer Werte gesetzlich einfordern,

wenn wir auf Tauchstation gehen statt gegen Islamisten, Ehrenmörder, Zwangsverheirater, Karikaturenschänder, muslimische Mordhetzer und Judenhasser etc. hart vorzugehen,

wenn wir nicht endlich die Augen auftun und für unsere Werte und Überzeugungen eintreten,

wenn wir nicht laut und entschlossen Ideen wie jene eines Scharia-Gerichtes im Keime ersticken,

werden wir die Errungenschaften von zig Generationen zerstören, Europa um Jahrhunderte zurückwerfen und unsere Freiheit verlieren.

„Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ Diese alte Losung der Aufklärung sollten alle Menschen beherzigen – ganz gleich welcher Kultur sie entstammen…

Lukas Reimann
www.lukas-reimann.ch

 

Personenfreizügigkeit verschärft Arbeitslosigkeit: Nein zur ungebremsten Zuwanderung

Donnerstag, November 27th, 2008
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Aktueller Beitrag für die Schweizerzeit vom 28. November 2008

Personenfreizügigkeit heisst ungebremste Zuwanderung. Nach gewissen Übergangsfristen erhält jeder EU-Bürger einen Rechtsanspruch auf Einwanderung in die Schweiz. Damit erfolgt die vollumfängliche Gleichstellung dieser Einwanderer mit den Schweizern auf dem Arbeitsmarkt und bezüglich der Ansprüche an unsere Sozialwerke. (mehr …)

Vernichtendes Urteil für Rumänien und Bulgarien: Kinderhandel, Kriminalität und Korruption

Dienstag, November 11th, 2008
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(von Lukas Reimann – Erstveröffentlichung dieses Artikels in der Zeitung Schweizerzeit vom 7. November 2008)

Laut rumänischen Ethnologen gibt es in ihrer Sprache 30 Synonyme für das Wort Korruption. Diese sprachliche Kreativität sagt vieles und lässt nichts Gutes erahnen. Eine Umfrage unter Rumänen komplettiert das Mosaik: 80 Prozent hatten Erfahrung mit Korruption. Ähnlich sieht es in Bulgarien aus.

Als der britische EU-Parlamentarier Nigel Farage von seiner Inspektionsreise durch Rumänien und Bulgarien zurückkehrte, fiel sein Urteil vernichtend aus. „Wir hätten diese Staaten niemals in die EU aufnehmen dürfen. Sie erfüllen so gut wie keine Aufnahmekriterien und sind in diesem Zustand eine Gefahr für ganz Europa“, berichtete er gegenüber dem Fernsehsender BBC. Auch der stellvertretende belgische Generalsstaatsanwalt und offizielle EU-Berater Willem de Pauw kommt in seinem Bericht zum selben Urteil. „Anstatt voranzuschreiten, fällt Rumänien in allen wichtigen Bereichen zurück”, schreibt de Pauw in seinem Bericht, der infolge einer EU-Inspektionsreise entstand. Alle wichtigen Korruptionsverfahren seien eingestellt worden. (mehr …)