Posts Tagged ‘Finma’

Niemand beaufsichtigt die Aufseher: Finma vergibt Millionenaufträge unter der Hand

Montag, Dezember 16th, 2013
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Die Finma sollte den Finanzplatz Schweiz und die Wettbewerbsfähigkeit stärken und nicht zu einem bürokratischen Monster verkommen. Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (Finma) hat Mandate in Millionen-Höhe vergeben, ohne diese öffentlich ausuzuschreiben. Ist ihr noch zu trauen?

Zur Anfrage und Antwort des Bundesrates

Zum Artikel der Mittelland-Zeitung

Rufmord: Der Tagi kanns nicht lassen…

Montag, Februar 16th, 2009
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Stellungnahme zum Tages-Anzeiger-„Artikel“ vom 16. Februar 2009:
 

 

Es war schon bei der ganzen Internet-Geschichte zur Personenfreizügigkeit der Tages-Anzeiger, welcher mich versuchte schlecht zu machen und nachweislich mit Falschinformationen und Umdrehungen arbeitete. Trotzdem gelang es dem Tagi eine Medienlawine loszutreten. Für über 100‘000 Franken wurden nur wenige Stunden nach Erscheinen des Tagi-Artikels schweizweit Inserate gegen mich geschaltet, die aus Tagi-Zitaten bestanden. Offensichtlich haben die Herren Christian Bütikofer und Iwan Städler nur ein Ziel: Reimann zu beschmutzen. Da ich mich der Wahrheit verpflichtet fühle und auch die Bevölkerung das Recht auf die Wahrheit hat, werde ich aber gegen diese Verleumdungen ankämpfen.
 
–          Der Tagi tischt Geschichten über Massat auf aus Zeiten, wo ich gerade einmal 15-jährig war. Die Ältesten sind über 10 Jahre her, obwohl ich zu Herrn Massat erst vor eindreiviertel Jahren die ersten losen Kontakte hatte. Was Herr Massat in der Vergangenheit machte und wie er geschäftete, konnte ich nicht wissen. Natürlich verlange ich von ihm eine detaillierte Aufklärung. Seine Gegendarstellung erscheint jedenfalls glaubhafter als die überspitzte Tagi-Geschichte.
–          So zu tun, als ob Massat mein einziger Geschäftspartner sei, ist komplett falsch. Ich habe nun einmal nicht das Geld, um über teure und renommierte Webdesign-Firmen alles abzuwickeln und arbeite mit vielen verschiedenen Personen und Firmen im Internetbereich zusammen. Herr Massat ist einer davon.
–          Ich habe gegenüber dem TA nie gesagt, ich hätte keine Internet-Kontakte zu Massat. Ich habe lediglich gesagt, dass die SWAG nichts mit dem Internet-Geschäft der Chamäleon Media GmbH zu tun hat. Es ist im Impressen öffentlich deklariert, dass R. Massat die technische Abwicklung von reimann-blog.ch sowie eu-kritik.ch – nicht aber deren Inhalt – gemacht hat.
–          Ich habe weder die Seite come-to-switzerland.com noch gargamel.info in Auftrag gegeben, noch habe ich etwas mit dem Inhalt dieser Seiten zu tun. Man kann von Bundesrätin Widmer-Schlumpf halten was mal will, aber ich würde nie derart unpassende Worte wählen. Dies weiss jeder, der schon einmal von mir selbst verfasste Texte gelesen hat.
–          Bei der SWAG (Schweizerische Wertpapierabrechnungsgesellschaft) habe ich – ohne je ein Salär bezogen oder verlangt zu haben – mitgemacht, weil ich von Herr Massat den Eindruck eines dynamischen und erfolgreichen Jungunternehmers hatte. Und wenn ich einen Beitrag dazu leisten kann, neue Arbeitsplätze zu schaffen und innovative Unternehmen aufzubauen, so bin ich immer dabei. Gemäss der VBAF-FINMA (Bagatellverordnung 2. Abschnitt / Artikel 4 bis 9) ist die SWAG klar nicht einer Selbstregulierungsorganisation (SRO) oder der Finanzmarktaufsicht (Finma) unterstellt. Ich hoffe, die Finma nimmt sich dieser Sache rasch an und bringt Klärung.
–          Bis die ganze Angelegenheit geklärt ist, werde ich den Verwaltungsrat der SWAG verlassen und keine weiteren Internet-Projekte über die Chamäleon Media GmbH tätigen. Natürlich kann man mir vorwerfen, ich hätte zu wenig akribisch recherchiert und vielleicht muss ich in Zukunft über jede Personen genauste Recherchen anstellen, mit welcher ich Geschäfte tätige.
 
Zum Schluss möchte ich allen danken, die mir auch in schwierigen Zeiten den Rücken stärken und zu mir halten. Die zahlreichen motivierenden Zuschriften – die jetzt in grosser Anzahl kommen – geben Kraft. Seit meinem 16. Lebensjahr setze ich mich aktiv für unser Land ein. Der demokratische Austausch von verschiedenen Meinungen und Argumenten empfand ich als etwas wertvolles und ich war in politischen Debatten stets um eine sachliche und faire Debatte bemüht. Mit dem Tages-Anzeiger ist dies leider nicht möglich….