Posts Tagged ‘Finanzbuch’

In Gedenken an Roland Baader

Montag, Januar 9th, 2012
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Roland Baader ist am 8. Januar 2012 nach langer Krankheit gestorben. In Trauer sind wir in Gedanken bei Roland Baader und seinen Angehörigen. Mein herzliches Beileid! Der langjährige Schweizerzeit-Mitarbeiter, grossartige Buchautor und inspirierende Freiheitsdenker ist von uns gegangen – seine Ideen aber sind unsterblich.

Eigentlich könnte ich jedes seiner zahlreichen Bücher empfehlen. Hier sein letztes Werk, welches aktueller denn je ist:roland baader

Wirtschaft wirklich verstehen: Einführung in die Österreichische Schule der Ökonomie

Mittwoch, Juli 27th, 2011
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Häufig werde ich gefragt, wer denn Ludwig von Mises gewesen sei und was die „Österreichische Schule der Ökonomie“  genau vertrete. Die aktuelle Krise weckt das Interesse an wirtschaftlichen Fragen stark. Doch selbst bei den zukünftigen „Fachleuten“ auf diesem Gebiet scheinen alternative Ideen und Überlegungen fernab vom Mainstream wenig bekannt zu sein: Gerade gestern hatte ich eine längere Diskussion mit zwei Kollegen, welche an der HSG im fortgeschrittenem Semester studieren und zu meinem Erstaunen die beiden Begriffe noch nie gehört haben. Selbst Friedrich August von Hayek kannten sie nur vom Namen her. Das soeben im FinanzBuch-Verlag erschienene Buch „Wirtschaft wirklich verstehen: Einführung in die Österreichische Schule der Ökonomie“ scheint mir der ideale Einstieg in die ganze Thematik zu sein und ich habe den Beiden heute je ein Exemplar bestellt. Das Interesse ist – nicht nur bei den Beiden – vorhanden und das Erstaunen gross, dass man die „Österreichische Schule“ an der so renommierten Universität St.Gallen nicht mal im Ansatz erwähnt. (mehr …)

Buchvorschlag: Weltkrieg der Währungen

Samstag, Mai 21st, 2011
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Schweizerzeit BuchshopDie Explosion der Verschuldung sowohl in Westeuropa, besonders auch in den USA zeitigt Folgen von welthistorischer Bedeutung.

Der Autor dieses Buches, Daniel D. Eckert, zeichnet nicht bloss den Weg der westlichen Industriestaaten in die Verschuldungskrise akribisch nach. Er zeigt nicht bloss auf, wie der ausufernde Sozial- und Umverteilungsstaat selbst starke Industriestaaten ins Wanken bringen kann.

Dieses Buch geht weiter: Es begründet, dass die Schwindsucht von Euro und Dollar auch eine weltweite Umwälzung politischer und wirtschaftlicher Natur auslöst: Es geht um die Beerbung des Dollar als weltweit bestimmender Leitwährung. Der Euro, selber geschwächt, erhält vom Autor – wohl begründet – wenig Entwicklungschancen. Weit wichtiger nimmt er das Gold, weil das Gold unveräusserbaren Wert darstellt, der inflationäre Entwicklung, wie sie die westlichen Industriestaaten derzeit erfasst, unterbindet.

Vor allem widmet sich der Autor der Frage, ob der Yuan, also die Währung Chinas, den Dollar zu beerben sich anschickt. Damit würde die Welt mit der Tatsache konfrontiert, dass das bestimmende Geschehen zur Entwicklung der Weltwirtschaft schon bald nicht mehr von den USA, vielmehr von China ausgehen würde.

Die Überlegungen, die dieses Buch präsentiert, sind ebenso brisant wie interessant. Da wird der wohlbegründete Versuch unternommen, die Verschiebung der weltpolitischen Gewichte Richtung Fernost an Einzelheiten festzustellen und für die Zukunft sowohl quantitativ wie qualitativ zu bewerten. Ein Buch für Leser, die sich nicht bloss an Schlagzeilen des Tages orientieren möchten, die vielmehr nachdem das Geschehen lenkenden und bestimmenden Antriebskräften suchen. Die Erschütterungen in der Währungsordnung erlauben dazu neue Hinweise und Erkenntnisse. Ein ausserordentlich interessantes, mehr als nur lesenswertes Buch. us

Daniel D. Eckert: «Weltkrieg der Währungen – Wie Euro, Gold und Yuan um das Erbe des Dollar kämpfen». Finanzbuch, München 2010, 272 Seiten, gebunden

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Weltkrieg der Währungen: Wie Euro, Gold und Yuan um das Erbe des Dollar kämpfen – und was das für unser Geld bedeutet