100 Franken für die Vignette: Gaht's no?

Share

Mit einer Vorlage, welche in der Sondersession des Parlaments noch diesen Monat behandelt wird, will der Bundesrat die Mitspracherechte der Bevölkerung zum Autobahn-Vignettenpreis ausschalten. Warum? Weil so am Volk vorbei eine weitere Gebührenerhöhung eingeführt werden könnte. Die Vorschläge liegen bereits auf dem Tisch: 100 Franken für die Vignette. Und im September soll dazu noch die MwSt. erhöht werden, eine weitere milliardenschwere Steuererhöhung.

Natürlich werden wir uns weiterhin mit allen Mitteln gegen neue oder höhere Steuern, Abgaben und Gebühren wehren. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wie jetzt müssten diese spürbar gesenkt werden, damit allen mehr zum Leben und Investieren bleibt.

Wenn schon neues Geld für den Strassenverkehr benötigt wird, könnte man sich einmal fragen, wo denn all die Autos mit ausländischen Nummernschilder (insb. die aus Deutschland), welche in den Quartieren der halben Schweiz herumstehen ihre Motorfahrzeugsteuern bezahlen, obwohl sie den grössten Teil des Jahres die Schweizer Strassen belasten.

Tags: , , , , , , , ,

No Responses to “100 Franken für die Vignette: Gaht's no?”

  1. Hanasruedi sagt:

    da schlägts doch 13!! Fr. 100 für die Autobahnvignette! Das ist unverschämt und eine Abzockerei. Viel besser wären bessere Kontrollen der ausländischen Autobahnbenützer! vorallem im Rheintal sind viele, vorallem Deutsche, ohne Vignette unterwegs, weil sie ja schnell wieder von der Autobahn weg sind! Dabei brauchen diese nicht einmal benzin zu tanken. Also haben wir auch davon nichts. Schauen wir doch, dass alle die Vignette kaufen aber zu einem erschwinglichen Preis von Fr. 40.00!!!

  2. Markus M. Müller sagt:

    Die Vignette ist ja eh ein „Provisorium“, welches nie über diesen Status heraus gekommen ist. > Provisorium beenden und aufhören mit diesem Kleberliseich.

  3. Dominik sagt:

    Auch im Tessin haben wir das gleiche Problem, unsere Hauptstrassen werden von Italienische Grenzgängern benuzt weil sie keine 40 CHF ausgeben wollen. Mit einer Erhöhung werden noch weniger Ausländer die Vignette bezahlen. Ich währe eher für ein Modell wie in Oesterreich.

  4. Beat Caduff sagt:

    ähm, ihr Bünzlis: wieviel zahlen den Schweizer auf deutschen Autobahnen???
    Schon mal drüber nachgedacht? Und bitte jetzt nicht erzählen, es wären keine Schweizer in Deutschland unterwegs… ausser Herr Reimann – der hat die Schweiz mutmasslich noch nie verlassen.

  5. Philipp König sagt:

    Wer derart unsachliche Beiträge wie Herr Beat Caduff schreibt, sollte vielleicht zuerst alles genau lesen. Offenbar haben Sie nicht verstanden, worum es geht.
    Lukas Reimann spricht ja nicht von Touristen oder Geschäftsreisenden und er fordert auch kein Abzock-System wie Italien oder Frankreich es haben. Er stellt lediglich in Frage, warum jemand, der hier lebt und arbeitet nicht auch hier (statt im Ausland) die Motorfahrzeugsteuer abliefert. Damit trifft er ins Schwarze!
    Es soll clever mit Finanzen umgegangen werden und nicht einfach der Schweizer Autofahrer noch mehr abgezockt werden.
    Weiter so, Herr Nationalrat!

  6. Urs Stähelin sagt:

    Habt Ihr mal den Namen Beat Caduff gegoogelt? Der scheint sich ja mit Bünzlis sehr gut auszukennen 🙂

    Nein, mal ernsthaft: Spricht zwar für Reimann, dass der so einen stumpfsinnigen Beitrag souverän freischaltet, aber sonst?

    Nicht mal Rechtschreibung beherrscht der (den mit denn verwechselt). Es sind halt immer die Richtigen.

    Oder anders gesagt: Selber Bünzli!

  7. carlo sagt:

    Vignette, wie MFZ-Steuer und Haftpflicht (wenigstens grösstenteils), abschaffen und auf den Benzinpreis schlagen.
    Wer Auto fährt soll bezahlen, nicht wer ein Auto besitzt.
    So werden auch die Ausländer insbes. Grenzgänger zur Kasse für ihre Strassenbenutzung gebeten. Die Spritpreise werden trotzdem noch um einiges tiefer als im angrenzenden Ausland sein. Das führt dazu, dass diese durch tanken wenigstens einen Teil der Kosten der benutzten einheimischen Verkehrsinfrastruktur mitbezahlen.
    Autofahren ist im Verhältnis zu Autohaben viel zu billig und fördert nicht den volks- und betriebswirtschaftlich sinnvollen kombinierten Verkehr besonders des Privatverkehrs.
    Aber Landeier und Randregönler bezahlen jedoch auch nicht die Infrastrukurkosten, die sie in den Wirtschaftszentren beanspruchen.
    Im Gegenteil: sie lassen sich ihre „freie“ Wahl des Wohnortes noch von den Städten durch Finanzausgleiche, Ständeräte und -mehr etc. finanzieren.
    Die Zersiedlung birgt volkswirtschaftlich eine viel grössere Gefahr als die Einwanderung.

  8. carlo sagt:

    Ob Auswärtiger oder Ausländer. Profiteure sind sie beide.

Leave a Reply