Wiler Neujahrsapéro ein Erfolg

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Der gut besuchte Neujahrsapéro der SVP-Ortsparteien Wil und Bronschhofen war ein Erfolg. Am vergangenen Freitag lud die SVP zu ihrer Neujahrs­begrüssung in den Wiler Stadtsaal. Die Affiche mit zwei Nationalräten und einem Regierungsrat versprach einen spannenden Abend. Die Besu­cher wurden nicht enttäuscht.

Fotoalbum des Neujahrsapéros

In seiner Begrüssung warf Parteiprä­sident Erwin Hauser einen kurzen Blick zurück. National sei das grosse Ziel die Ausschaffungsinitiative ge­wesen. HierhabedieSVPeinenwich­tigen Sieg erringen können. Auf Kan­tonsebene bedauerte er die Nicht­wahl von Herbert Huser in den Re­gierungsrat. Lokal seien die beiden Ratsreferenden «Tagesstrukturen» und Steuerfuss» (zweimal Nein), das Ja zum Sportpark Bergholz und die Wahl Schmitts zum Parlamentsprä­sidenten zu erwähnen.

Mario Schmitt blickte voraus auf die Geschäfte 2011: Fibre to the home, Primarschulhaus Nord, In­tegrationsförderung oder die Ge­meindevereinigung WilBronsch­hofen. Diesbezüglich sprach sich Schmitt für einen Wahlkreis, für ein gleich grosses Parlament und gegen das «heraldisch katastro­phale » Wappen aus.

Lukas Reimann verurteilte das CVP-FDP-SP-Päckli, das geschnürt werden soll, um dem Internationa­len Währungsfonds 30 Mia. Fran­ken nachzuwerfen. Er ärgerte sich vor allem daran, dass keine Bedin­gungen gestellt werden. «Es kann doch nicht sein, dass wir pro Kopf 2268 Franken, die BRD 496, die USA 456 Franken pro Kopf bezah­len. » Der Wiler Nationalrat ver­urteilte auch die Waffeninitiative als weiteren Schritt zur Auflösung der Armee und empfahl ein Nein.

Oskar Freysinger beschrieb auf witzige Art, wie er nach dem Nein zu den Minaretten die Schweizer Demokratie im Ausland erklären musste. Mit politischen, lustigen Gedichten und Liedern gehörte er zu den Highlights des Abends.

Regierungsrat Stefan Kölliker sprach von grossen Herausforde­rungen 2011 im Bereich Bildung. Dazu gehören die freiwillige Ein­führung der Basisstufe auf Gemein­deebene, die Durchlässigkeit in der Oberstufe in den Fächern Englisch und Mathe, das neue Mittelschulge­setz mit dezentralen Untergymna­sien oder die Raumnot an der Uni St.Gallen. Auf Kantonsebene ver­ursachten die Finanzen Kopfweh. 54 Verzichtsmassnahmen sollen 100 Mio. Franken einsparen. Dazu sollen die Hochschulgebühren für Schweizer um 20 für Ausländer um 100 Prozent erhöht werden.

(Quelle: Wiler-Nachrichten 20.01.2011)

Weiterer Bericht:
Bericht von Infowilplus


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