Berichte vom Podium zur Waffeninitiative in Zuzwil

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TV-Bericht von FürstenlandTV:
Waffen-Debatte in Züberwangen

Artikel im Infowilplus:
Braucht es die Waffeninitiative wirklich ? 

Artikel im St. Galler Tagblatt:
Ein Paeckli Munition fuer alle

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4 Responses to “Berichte vom Podium zur Waffeninitiative in Zuzwil”

  1. Walter Roth sagt:

    Ich habe mich mal noch etwas mit den begleitenden Umständen die Initiative beschäftigt und auch eine beispilehafte Statistik aus Kanada darin verlinkt und sie auch etwas beschrieben.
    Sehr geehrte Damen und Herren.
    Ich habe nun derart viel Unwahres aus Linksorientierten Politikkreisen vernommen, das ich nicht umhinkomme hier mal einiges klarzustellen.
    Ich hoffe sie finden auch etwas Zeit, die „andere“ Seite zur Kenntnis zu nehmen.
    Für mich als traditioneller Schweizer etwas ungeheures was gerade hier vonstatten geht.
    Nehmen wir zur Kenntnis , das die Auflagen die in der Folge dieser Initiative kommen werden, für den Besitzer und Sammler von Seriefeuerwaffen die Ernteignung bedeutet, für den anderweitigen Sammler mit derart einschneidenden Auflagen verbunden sein wird, dass es faktisch auf das selbe hinausläuft.
    Er wird nur noch Besitzer seines Eigentums auf Gnade der Behörden sein dürfen. Wenn man sich die Statements aus den Befürworterkreisen dieser Initiative vor Augen führt, so kann es einen Sammlerstatus nur noch geben bei geeigneten Räumlichkeiten, für die faktisch nur noch ein Hausbesitzer die baulichen Möglichkeiten dazu haben wird, mal abgesehen von den Einschränkungen seines Sammelgebietes, zum Beispiel auf nur noch „Ordonanzpistolen der Schweizer Armee“. Es dürfte das bislang äusserst beliebte Querbeetsammeln durch verschiedenartige interessante Waffenfamilien oder gar das Systemsammeln sehr erschwert, wenn nicht verunmöglicht werden.
    Den Sportschützen wird sie derart gängeln, dass dem Schützenwesen der Schweiz nach Jahrhunderten nun wohl das Ende droht. Das mit den Auflagen des Verbleibs der Waffen im Schiesstand und da in sicherer Aufbewahrung.
    Das hiesse also, in einem gesicherten Raum und in dem Raum in einem speziellen Waffenschrank auch noch als Sicherung gegen die an einem Anlass mitbeteiligten anderen Personen.
    Auch hiesse auch eine Kontrolle einzuführen, ob die Waffen nach den Anlass auch wieder dort eingestellt werden, usw. usf. Das sind nur mal als einige Aspekte dieser Initiative.
    Und warum das alles, ……weil man öffentlich eine vermeintlich bessere Sicherheitslage propagiert, die gar nicht eintritt, wie wir aus etlichen Ländern die genau das versucht haben, ersehen können.
    Auf Gesetzesebene tritt mit dieser Initiative ebenfalls etwas ganz neues in Kraft, nämlich……
    …….Neu soll nun ein “Waffenverbot” in der “Verfassung verankert” werden. Und das ist der Hauptgrund, warum wir diese Initiative mit aller Kraft bekämpfen.
    Wir wechseln damit von einer Missbrauchsgesetzgebung zu einer Verbotsgesetzgebung.
    Es ist zukünftig grundsätzlich verboten eine Waffe zu besitzen, nur Ausnahmenregelungen erlauben diesen Besitz noch! Es ist tatsächlich so, dass nach einer Annahme dieser Initiative der private Waffenbesitz verunmöglicht würde. Und je nach Ausgestaltung der Gesetze wird auch die Enteignung möglich sein
    Das war die Auskunft eines Rechtsexperten welcher mit der Thematik bestens vertraut ist.
    Suizide:
    Wenn man nachstehende Fakten, hier als Beispiel mit der Suizidstatistik in Kanada ( Link ) abgleicht, so wird man zum Schluss kommen, dass Suizide keinesfalls effektiv durch Waffenverbote verhindert werden können
    http://www.justice.gc.ca/eng/pi/rs/rep-rap/2006/rr06_2/t19.html
    Kanada:
    1979 Suizide 421 davon mit Schusswaffen 184. gewaltsame Todesfälle total “2413?
    2001 Suizide 463 davon mit Schusswaffen 148. gewaltsame Todesfälle total “3688?
    Es ist also so, die Suizidrate hat sich trotz strengster Gesetzgebung in Bezug auf Waffen nicht wirklich verändert. Die Suizidrate war 2001 sogar höher als 1979, was aber sicher auch der Bevölkerungszunahme geschuldet ist, die Suizide mit Schusswaffen haben etwas abgenommen, allerdings nicht die Gesamtzahl, diese blieb trotz strengster Waffengesetzgebung davon unbeeinflusst.
    Und was besorgniserregend ist, die gewaltsamen Todesfälle stiegen von 2413 ( Index 100 ) im Jahr 1971,…… auf 3688 ( Index 152 ) im Jahr 2001, und das wie gesagt trotz stetig strengerer Gesetzgebung, Waffenregistrierung usw.
    Eine nach der Argumentation linksorientierter Kreise unmögliche Entwicklung, sagen diese doch ein markantes sinken der Suizide und der Gewaltkriminalität voraus.
    Wenn man den privaten Waffenbesitz einschränkt und ihn sogar verunmöglicht, so werden gewisse Kreise dazu ermuntert bei ihrem vorgehen hemmungsloser zu agieren da sie kaum noch mit Gegenwehr rechnen müssen. Das ist wohl der Umstand warum es in Ländern ohne privaten Waffenbesitz zu vermehrter Gewaltanwendung kommt.
    Die Kreise die mit einer Waffe als Handwerkszeug arbeiten die erreichen wir mit der Gesetzgebung so gut wie nicht, aber wir machen den privaten Bürger wehrloser und wir senken das Berufsrisiko eben dieser Gruppen bei ihren illegalen Tätigkeiten stark.

  2. Walter Kerschbaumer sagt:

    Mit diesen Artikel von Walter Roth ist alles gesagt warum ein NEIN zur Waffeninitiative, die linken wollen doch nichts anderes alls die Schweiz geschwächt in die EU zu führen.

  3. Peter Baumgartner sagt:

    Wer die Geschichte ignoriert
    begibt sich auf einen Blindflug

    Nicht die Waffen, der Mensch ist gefährlicher geworden. Einst war der Mann erst heiratsfähig wenn er gelernt hatte mit einer Waffe richtig umzugehen. Bei den Kadetten, den Schützenvereinen und in der RS wurde das Waffeneinmaleins unvergesslich eingetrichtert unter anderem; „jede Waffe ist geladen, es sei denn man habe sich selbst versichert, dass sie entladen ist“! Wollen wir mit der Waffeninitiative diese Unfälle verhindernde Grundschulung dem Fernsehen überlassen, ganz nach dem heutigen Motto, wer zuerst schiesst lebt länger? Diese so genannt saubere US-Kriegsführung hat kläglich versagt, sie kann nur den Krieg aber nicht den Frieden gewinnen. Neutrale sind gut beraten sich mit dem gut gezielten Einzelschuss Freiheit und Frieden zu sichern. Daher sprach Hitler von der Schweiz, das Stachelschwein das nehmen wir auf dem Heimweg ein. Die Initiative verdient ein deutliches NEIN, denn geschichtshistorisch ist es ein überparteiliches Thema, hinter General Guisan stand zum Glück ein wehrwilliges, über alle Parteien geeintes Volk.

  4. C. A. sagt:

    In der Werkstatt waren Hammer und Säge, in der Stube das Gewehr; Zuhause, beim Nachbarn, beim Onkel. Im Jungschützenkurs wurde der verantwortungsvolle Umgang und das konzentrierte Schiessen mit dem Sturmgewehr geübt. All das war für mich normal. Auf dem Land aufgewachsen, kannte ich Waffen aus dem Alltag, nicht aus dem TV. Dass nicht alle diesen Bezug hatten wurde mir bewusst, als ich einst mit geschultertem Militärgewehr (in Zivil) durch Zürich ans Albisgüetli zum Obligatorischen ging, so wie ich es halt gewohnt war. Ich
    erschrak: manche schienen fast Angst zu haben…

    Viele wissen nicht, dass bis 1999 das private Waffentragen (und nicht nur zum Schiessstand) in der Hälfte der Kantone erlaubt war. Dies ist inzwischen genauso verboten wie der Waffenkauf ohne Erwerbsschein.
    Aber was lief schief, dass man sich heute fürchten muss, abends einem Schwächeren zu helfen, wenn Jugendliche auf der Strasse sind? Wie erreichen wir eine verantwortungsvolle Gesellschaft? Durch immer mehr Gesetze und Verbote? Wie kann Verantwortung wachsen, wenn die Freiheit Stück für Stück zurückgeschnitten wird?
    Wird die Waffeninitiative angenommen, verschwindet zusammen mit dem Gewehr nicht nur ein weiteres Stück Freiheit, sondern zumindest ein ebenso grosses Stück Verantwortung mit im Zeughaus.

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