Ist der Sozialstaat am Ende?

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Wir haben uns daran gewöhnt. Der moderne Sozialstaat sorgt für uns von der Krippe bis zum Grabe: Mutterschaftsurlaub, Kinderzulagen, Stipendien, Arbeitslosenunterstützung, Invaliden-, Alters- und andere Renten, nicht zu vergessen die verschiedenen Ergänzungsleistungen im Sozial- und Gesundheitswesen. Nur, dies alles ist nicht gratis. Die Einnahmen und Ausgaben von Bund, Kantonen und Gemeinden haben sich seit 1990 ungefähr verdoppelt. Am stärksten gewachsen sind die Staatsausgaben für die soziale Wohlfahrt. Diese bilden heute mit rund 30 Milliarden Franken den grössten Ausgabenposten. Gleichzeitig verschuldete sich die Invalidenversicherung mit knapp 14 Milliarden, die Arbeitslosenversicherung mit 7 Milliarden Franken. Und dies dürfte erst der Anfang sein. Stagnierende Geburtenzahlen bei einer stark gestiegenen Lebenserwartung werden dazu führen, dass im Jahre 2050 auf zwei Erwerbstätige ein Rentner oder eine Rentnerin kommt. Ohne grundsätzliche Reformen müssen wir die Lohnabzüge in den kommenden Jahrzehnten verdoppeln. Wie sieht unter diesen Voraussetzungen die Zukunft des Sozialstaates aus? Wer bezahlt? Müssen wir uns auf Leistungskürzungen einstellen? Die IHK-Arena thematisiert diese und weitere Fragestellungen, gibt Antworten darauf und zeigt mögliche Modelle und Lösungsansätze. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Die Veranstaltung findet wie folgt statt:

Dienstag, 18. Januar 2011,
20.00 bis 21.30 Uhr, Stadtsaal, Wil

Programm:
20.00 Uhr Einführung
Eva Nietlispach, Mitinhaberin Nietlispach und Jaeger AG

20.10 Uhr Podiumsdiskussion
Gesprächsteilnehmer:
Dr. Yvonne Gilli, Nationalrätin GRÜNE
Lukas Reimann, Nationalrat SVP
Peter Spenger, CEO Telsonic AG, Vorstand IHK
Dr. Kurt Weigelt, Direktor IHK St.Gallen-Appenzell

Moderation:
Eva Nietlispach

21.15 Uhr Publikumsfragen

21.30 Uhr Schluss der Veranstaltung

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