Steuerhölle Schweiz? NEIN DANKE!

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Die meisten Staaten dieser Welt kennen entweder eine Vermögenssteuer oder eine Einkommenssteuer. Die SP will nun gleich beides. Dabei werden hier schon heute die Vermögen und Vermögenseinkommen der einheimischen Bevölkerung stärker als in den meisten anderen entwickelten Volkswirtschaften besteuert.
Zerstörerisch ist die Initiative für kleine und mittlere Unternehmen: Beim Übergang auf die nächste Generation würden Mittel geklaut, die in Arbeitsplätzen und Maschinen stecken. Diese fehlen für Investitionen und den Erhalt von Arbeitsplätzen. Die neue Bundessteuer führt bei KMU zu einer finanziellen Mehrbelastung, die nicht verkraftbar ist und Schweizer Familien-Traditionsunternehmen zerstört oder zum Verkauf an Spekulanten zwingt.
Die Initiative ist ein Frontalangriff auf die Familie: In den meisten Kantonen wurde die Erbschaftssteuer für direkte Nachkommen abgeschafft, da das vererbte Geld bereits zu Lebzeiten als Einkommen und jedes Jahr als Vermögen versteuert wurde. Erbschaften an die eigenen Kinder würden neu gleich besteuert, wie jene an entfernte Verwandte oder Fremde. Das ist ungerecht und widerspricht dem Verfassungsauftrag der Familienförderung.
Die Initiative widerspricht dem Willen der Kantone. Durch die Zentralisierung verlieren die Kantone ihre Steuerhoheit und damit Handlungsfreiheit, um ihren Kanton attraktiv und lebenswert zu gestalten.
Besonders Vermögende werden wegziehen. Sie geben dann ihr Geld im Ausland statt in der Schweiz aus. Schon heute versuchen Länder mit hohen Erbschaftssteuern deshalb, die Abwanderung potentieller Erblasser zu verhindern z.B. mit einer Wegzugsteuer. So führt eine Steuer zur nächsten. Und die Schweiz würde zur Steuerhölle. Darum lehnen alle bürgerlichen Parteien und alle ernstzunehmenden Verbände diese neue Steuer ab.

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