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22er PanathlonFörderer und Forderer und die Politik treffen sich zum Dialog

Artikel der Wiler-Nachrichten

Traditionsgemäss starteten der Club22, der Förderverein des EC Wil und der Panathlon Club Wil als Sportservice Club ihr Januarmeeting gemeinsam im Hof zu Wil. Als Gäste stiessen Stadtpräsidentin Susanne Hartmann und Nationalrat 
Lukas Reimann dazu.

Die Nachwuchsverantwortlichen des EC Wil durften aus den Händen der «22er» einen Check über 10’000 Franken entgegennehmen. Geld, das der Nachwuchs der jungen Wiler Bären sicher optimal einsetzten kann, um die Zusammenarbeit im regionalen Verbund weiter zu fördern und zu optimieren.

Im Jahr 2015 feiert der Club22 sein 20-jähriges Wirken und hat in 
dieser Zeit weit über 1 Million 
Franken beigesteuert, damit der EC Wil leben, überleben und weiter planen kann und konnte. Hinzu kamen in derselben Zeit sicher nochmals so viele Beiträge, welche durch das Netzwerk der 22er vermittelt werden konnten. «Der Name Club 22 ist in der Verbindung 20 Spieler, zwei Torhüter ein Team zu erklären», sagt der Obmann Rodolfo Vettiger, resp. Johann Rudolf, wie er getauft sei. Als Sponsor des Panathlon Clubs und «Hausbank» der 22er übernahm die Raiffeisenbank Wil und Umgebung die Getränkerechnung des Meetings.

Langweilig aber nicht unwichtig

Stadtpräsidentin Susanne Hartmann bezeichnete das Jahr 2014 im Wiler Rathaus als eher langweilig, was die Wahrnehmung nach aussen anbelangt. «Es war aber ein sehr intensives und wichtiges Jahr und das Jahr der Bereinigung und Anpassung von Reglementen und Abläufen als Folge der Fusion.» Zu den Finanzen konnte Hartmann positive Informationen vermitteln. Dies, weil das Budget mit einer schwarzen Null rechnet und die Steuereinnahmen wesentlich besser als erwartet ausfallen werden. «Genaue Zahlen werden noch kommuniziert, aber ich bin sehr zuversichtlich», so Hartmann. In der Frage des Zankapfels Oberstufenschulen in Wil hofft Hartmann auf den neu gefundenen Gesprächskonsens und die Ausarbeitung eines Gesamtkonzeptes, weist aber klar darauf hin, dass man es auch in Zukunft sicher nicht allen recht machen könne.

Nachtragskredit Bergholz

Betreffend die Betriebskosten für die IGP-Arena Bergholz wird das Parlament über einen Nachtragskredit von etwa 400’000 Franken befinden müssen. «Der Businessplan, wer diesen auch immer erstellte, hatte erstaunliche Mängel und konnte so nicht zum Erfolg führen. Zudem sorgte der sehr schlechte Sommer für ein Loch in der Kasse.», so Hartmann. Sie führte auf, dass es sehr verwunderlich sei, dass im Businessplan viele Reinigungsaufwände fehlten und die Gastrobetriebszeiten unrealistisch geplant waren.

Gold von Sportlern

Gast NR Lukas Reimann dankte vorab dem Panathlon Club und dem Club 22 für das Engagement im Sport grundsätzlich und die Förderung im Nachwuchsbereich speziell. Zur Niederlage bei der Abstimmung zur Goldinitiative meint Reimann: «Die Zeit wird Rat und das Gold doch noch zurückbringen. Das nun fehlende Gold, so hoffe ich, holen in diesem Jahr die Sportlerinnen und Sportler in Form von Goldmedaillen in die Schweiz», so der sehr sportinteressierte Reimann. Er sagte auch, dass es bis zum Sommer in Bundesbern wohl bedeutend unruhiger als in Wil zugehen werde. «Danach sind Wahlen und alle konzentrieren sich darauf, wieder gewählt zu werden, ehe dann die heiklen Geschäfte wie die Aussenpolitik mit der EU oder die Finanzmarktbereinigungen wieder im Fokus stehen werden.»

 

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