Gold-Initiative ist Gold wert

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Artikel für die Wiler-Nachrichten zur Gold-Initiative

Wussten Sie, dass die Schweizer Nationalbank SNB während 5 Jahren Tag für Tag eine Tonne Gold verkaufte? Dass bereits mehr als die Hälfte des Volksvermögens Gold, nämlich 1’550 Tonnen, zu Tiefstpreisen verkauft wurde? Ohne Verkäufe wäre die Schweiz heute um mehr als enorme 50 Mrd. Franken reicher! Bis ins Jahr 2000 gab es auf der Welt nichts Solideres als die SNB. Der mit Gold unterlegte Franken war das Fundament schweizerischer Stabilität. In der Verfassung verankert sicherte Gold die Unabhängigkeit der SNB und trug zum Wohlstand bei. Dann kam der Einbruch: Unter ausländischem Druck verkaufte die SNB zwischen 2001 und 2006 zu miserablem Preis vorerst 1’300 Tonnen. Später noch weitere 250 Tonnen – um riskante Fremdwährungen zu kaufen. Die SNB hält nur noch 11.5 Prozent ihrer Devisenreserven in Gold. Unsere Nachbarstaaten haben jeweils über 70 Prozent ihrer Devisenreserven in Gold angelegt. Denn in Zeiten eines fast unlimitierten Gelddruckens und Schuldenmachens durch Zentralbanken und im Angesicht von Währungs- und Finanzmarktkrisen, ist Gold als Realwert die entscheidende Absicherung. Damit das Restgold nicht auch noch verloren geht, kommt am 30. November die Initiative «Rettet unser Schweizer Gold» vors Volk. Sie verlangt: Schluss mit Goldverkäufen, alles im Ausland gelagerte Nationalbank-Gold muss zurück in die Schweiz und die SNB hält mindestens 20 Prozent ihrer Aktiven in Gold. Goldreserven sind Volksvermögen und keine Spekulationsobjekte. Die SNB muss – wenn Sie bei Währungsturbulenzen für den Franken intervenieren muss – ausreichende Reserven besitzen. Diese fehlen heute schmerzlich. Die Gold-Verkäufe waren ein kapitaler Fehler. Mit Ihrem Ja zur Gold-Initiative kann sich die SNB wieder auf ein solides Fundament stützen. Damit die Schweiz ihre Handlungsfähigkeit und Unabhängigkeit in der Währungspolitik bewahren kann.

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