Ja zur Familie: Jeder Familie!

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Familien mit Kindern tragen eine grosse Verantwortung, die mit viel Freude, aber auch mit beträchtlicher Arbeit und Verzicht verbunden ist. Eine steuerliche Entlastung von Familien ist deshalb wichtig. 

(Artikel für die Wiler-Nachrichten)

Heute werden jene Eltern steuerlich entlastet, die ihre Kinder gegen Bezahlung fremdbetreuen lassen. Eltern, die ihre Kinder selber erziehen oder im privaten Umfeld eine Lösung für eine zeitweilige Betreuung organisieren, sind steuerlich benachteiligt. Am 24. November wollen wir dies mit der Familieninitiative ändern: Der Staat soll nicht bestimmte Familienmodelle diskriminieren, sondern alle Familien in diesem Land steuerlich entlasten.

Eigenartig mutet es an, wenn von linken Frauen von einer «Herdprämie», gesprochen wird. Erstens kommt mit diesem Begriff die abschätzige Haltung gegenüber Müttern zum Ausdruck, die für ihre Kinder zu Hause bleiben, und zweitens stimmt der Vorwurf schlicht nicht, denn die heutigen Fremdbetreuungsabzüge bleiben bestehen, sie dürfen einfach nicht höher sein als die steuerlichen Abzüge für alle anderen Eltern. Letztlich handelt es sich um eine Nicht-Diskriminierungs-Initiative, die allen Familien die Wahlfreiheit gibt, wie sie sich organisieren wollen.

Es ist zu bedenken, dass heute jene Kreise bestraft werden, die in Eigeninitiative und Selbstverantwortung den Staat nicht in Anspruch nehmen und die Erziehung der Kinder selber organisieren. Letztlich entlastet jedes eigenverantwortliche Handeln den Staat und seine Infrastrukturen, die er ansonsten bereitzustellen hat. Ist jemand nicht auf eine öffentliche Krippe angewiesen, entlastet dies den Steuerzahler.

Behauptet wird trotzdem, die Initiative führe zu Steuerausfällen. Dabei lässt der Initiativ-Text offen, wie hoch die Steuerabzüge sind. Die Initiative schreibt keinen fixen Betrag vor. Sie verlangt einzig einen gleich hohen Steuerabzug für alle Familien. Sie findet nur für direkte Bundessteuern unmittelbare Anwendung. Auf kantonaler Ebene sind die dortigen Gesetzgeber in der Ausgestaltung der Initiative frei.

Mit einem Ja zur Familieninitiative sagen wir Ja zur Stärkung und Entlastung aller Familien. Das ist richtig so.

 

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