Ostschweizer Komitee: Ja zur Asylgesetzesrevision am 9. Juni 2013

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Im Jahr 2012 stellten 28’631 Personen ein Asylgesuch in der Schweiz. Dies waren 6’080 Gesuche mehr als im Vorjahr (+ 27.0 %). Es handelt sich dabei um den höchsten Gesuchseingang in der Schweiz seit dem Jahr 1999. Dabei kamen die meisten Asylgesuche aus Eritrea mit 4’407 und Nigeria mit 2’746 Asylgesuchen. Diese eindrücklichen Zahlen haben auch in finanzieller Hinsicht eine enorme Auswirkung. Die Kosten des ganzen Asylwesens liegen etwa bei 1.5 Milliarden Franken, intern ist die Rede gar von knapp 3 Milliarden Franken. Die letztere Zahl verschweigt man jedoch bewusst. Dazu kommt, dass die Kriminalität in der Schweiz rasant angestiegen ist – die Gefängnisse sind voll. Laut neuster Statistik sind 75% aller Insassen Ausländer. Die Probleme in Asylunterkünften sind bekannt. Ein unsittliches Verhalten ist auf keinen Fall zu dulden und wird auch in keinem anderen Land toleriert.

Mit der neuen Asylgesetzesrevision endlich Ordnung schaffen
Schon am 9. Juni 2013 kommt die enorm wichtige Asylgesetzesrevision vors Volk: Sie bringt dringend notwendige Verbesserungen im gesamten Ablauf des Asylverfahrens. Neu wird zum Beispiel die Wehrpflichtverweigerung nicht mehr als Asylgrund beurteilt. Fast alle Gesuche aus Eritrea wurden mit diesem Grund gestellt. Einen Asylantrag kann man nur noch in der Schweiz stellen und nicht wie bisher auf einer Botschaft irgendwo in der Welt. Für renitente und kriminelle Asylbewerber kann der Bund neu spezielle, geschlossene Zentren errichten. Die Idee hinter diesen Zentren ist, dass man alle kriminellen und renitenten Asylbewerber an einem Ort hat und dass diese bei einem negativen Entscheid nicht untertauchen können. Die Beschwerdefristen bei einem abgelehnten Gesuch werden zudem drastisch verkürzt. Diese Massnahme unterstützt wiederum die Beschleunigung des gesamten Verfahrens. Ein Asylverfahren in der Schweiz dauert ca. 1400 Tage. Dies ist viel zu lange, wenn man diesen Wert mit Holland vergleicht, wo er 40 – 80 Tage beträgt.

Ostschweizer Komitee „Ja zum schärferen Asylgesetz am 9. Juni 2013“
Aus diesen Gründen haben wir das überparteiliche Ostschweizer Komitee “ Ja zur Asylgesetzesrevison “ lanciert. Machen auch Sie mit und unterstützen Sie unser Komitee, damit endlich Ordnung im gesamten Asylbereich geschaffen wird. Schreiben Sie einfach eine E-Mail an: post@lukas-reimann.ch

 

 

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2 Responses to “Ostschweizer Komitee: Ja zur Asylgesetzesrevision am 9. Juni 2013”

  1. Ruth Singer sagt:

    Schon im „Pfeffinger-Forum“ vom Oktober 2011 hat die zuständige Bundesrätin Sommaruga gezielt und bewusst falsche Zahlen bezüglich der gestellten Asylanträge gemacht. Ihr damaliges Referat wurde mit tosendem Applaus der geladenen Gäste (viele aus SP und Grünen) quittiert!
    Wenn diese Frau weiterhin widerspruchslos die Unwahrheit über die tatsächlichen Zahlen verbreiten darf, werden wir eines Tages feststellen, dass unser Land von Mitgliedern fremder Kulturen regiert wird. Ein Beispiel: Im Basler Grossen Rat sitzen heute schon 7 Türken, die meisten sprechen gebrochenes Deutsch und sind natürlich alle Mitglieder der SP.

  2. Sidler Wolfgang sagt:

    Lieber Lukas

    Natürlicvh stehe ich voll hinter euren Bemühungen, auch wenn ich weiss, dass dies allles längst nicht genügt, um das traurige Kapitel dieses Asylunwesens, das alles in allem unser Land jährlich rund 7 Milliarden kostet, in den Griff zu bekommen. Es bräuchte ein gänzlich neues Asylgesetz mit einem eigenen sehr kurzen Verfahren und geschlossenen Asylzentren. Kommen wir damit nicht weiter, bleibt schliesslich nur noch die Möglichkeit, die Flüchtlingskonvention zu kündigen. Bei korrekter und umfassender Aufklärung über unsere absolut pervertierte Asylindustrie wäre eine Mehrheit der Stimmbürger für die Kündigug zu gewinnen.

    Das Problem der Sans-Papiers ist damit allerdings noch nicht gelöst. Hier, lieber Lukas, bist du mir schon längst eine Antwort sdchuldig. Warum werden Arbeitgeber, die ja eindeutig verbotenerweise Sans-Papiers beschäftigen, nicht sofort mit unbedingten, sehr hohen Bussen gebüsst?

    Mit besten SVP-Grüssen

    Wolfgang

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