Mehr Einwanderung, weniger Lebensraum: Im Stadt-Staat Schweiz wirds immer enger

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Manche Dinge will man gar nicht wissen. Man muss vielleicht in einer Stadt wie Lagos leben, um zu verstehen, was eine exponentiell wachsende Bevölkerung bedeutet. Lagos gilt als schnellst wachsende Stadt der Welt und laut „Economist“ damit verbunden auch als eine jener Städte, in denen man am schlechtesten lebt. Die Menschen dort leiden unter Abgasen, Wohnungsnot, schlechter Versorgung, Müll, geschundener Gesundheit, Kriminalität und hoher Kindersterblichkeit. Die Infrastruktur der Stadt kann das Bevölkerungswachstum nicht tragen. Erschreckend ist, dass die Zahlen der Schweiz gar nicht so weit von Lagos weg sind.

Das weltweite Bevölkerungswachstum rast nach oben. Seit 1900 hat sich die Weltbevölkerung von 1,5 Milliarden auf heute 7 Milliarden fast verfünffacht. Damit bleibt auch der Auswanderungsdruck infolge Armut und Arbeitslosigkeit hoch. Die Schweiz zählt dabei weltweit zu den attraktivsten Destinationen.

Familie van Eijk aus Holland macht seit Jahren Ferien in der Ostschweiz. Dieses Jahr kam sie erstmals nicht. Nicht wegen dem Eurokurs:“ Wir sind gekommen, weil ihr nicht so dicht besiedelt seid, viel Raum für Natur habt und nicht Millionen Menschen auf engstem Raum zusammengequetscht leben. Doch die Lebensqualität sinkt Jahr für Jahr.“

Der Eindruck täuscht nicht. Inzwischen ist die 8-Millionen-Einwohnerzahl überschritten. Und die Schweizer wächst und wächst weiter. Mit 185 Personen pro km2 ist sie eines der am dichtesten besiedelten Länder Europas. Und das, obwohl unsere Berge nur wenig bewohnt sind. Die Bevölkerung weist die stärkste Zunahme in der Geschichte der Schweiz auf. In den letzten Jahren sind rund 700000 Personen mehr ein- als ausgewandert. Die Bundesämter kalkulieren bereits mit 10 Millionen Einwohnern als direkte Folge der unkontrollierten Zuwanderung. Wenn politisch nicht gehandelt wird, sind die Zahlen des Bundesamtes sogar zu tief geschätzt. Klar ist, dass dies unser Land verändern wird. Die Auswirkungen auf Arbeitsmarkt und Löhne, auf Kriminalität, auf Infrastrukturen, Mieten, Bodenpreise, Raumplanung, Schulen, Gesundheitswesen und Sozialwerke sind enorm. Dabei zählt die Schweiz heute schon einen der weltweit höchsten Ausländeranteile. Unser Bevölkerungswachstum ist für ganz Europa einmalig. Die Bevölkerungszahl wächst bei uns fünfmal schneller als diejenige Europas und damit gleich stark wie in Schwellenländern wie Indien.

Eine einzige Grossstadt von St.Gallen bis Genf

Die falsche Politik der unkontrollierten Einwanderung und der EU-Personenfreizügigkeit hat die Schweiz zu einem Masseneinwanderungsland gemacht. Jedes Jahr wächst die Bevölkerung um 80’000 Menschen – das entspricht der Einwohnerzahl der Stadt St. Gallen. In 20 Jahren entsteht so auf der Strecke St.Gallen-Genf alle 15km eine Stadt in der Grösse von St.Gallen. Wir bewegen uns in schnellen Schritten auf einen Stadt-Staat zu. Jede Sekunde wird in der Schweiz ein Quadratmeter Boden verbaut. Und trotzdem steigen die Mieten und die Wohnungspreise – parallel zur Einwanderung – scharf an.

Das zusätzliche Verkehrsaufkommen der vergangenen Jahre auf der Strasse und auf der Schiene hängt direkt mit dem starken Bevölkerungswachstum zusammen. 300‘000 Einwohner mehr sind auch zusätzliche 300‘000 Auto- und Bahnfahrer. Das Wachstum wurde durch unkontrollierte Einwanderung mittels Personenfreizügigkeit getrieben. Statt die Verkehrsinfrastruktur für Milliarden auf solche Kapazitäten auszubauen, müsste auch offen und ehrlich über die Grenzen der Einwanderung diskutiert werden. Die Schweiz stösst an ihre tragbaren Grenzen. Die Lebensqualität leidet.

Schulklassen mit Ausländeranteilen von über 50% sind in den Ballungsgebieten die Regel. An eine vernünftige Integration ist dabei nicht mehr zu denken. Auch der Kriminalitätsanstieg hängt direkt mit der Einwanderung zusammen. Rund 70% der Inhaftierten sind Ausländer. Die Gefahr der Bildung von Parallelgesellschaften, die sich den rechtsstaatlichen Bedingungen komplett entziehen und ein separates Eigenleben entwickeln, nimmt auch in der Schweiz zu.

Natürlich gibt es ausländische Fachkräfte, auf welche die Schweiz angewiesen ist. Die sind auch weiterhin willkommen und unbestritten. Aber das ist noch lange kein Grund, um der ganzen Welt Tür und Tor zu öffnen. Vielmehr sollte die Schweiz zu einer kontrollierten und eigenständig gesteuerten Zuwanderung zurückkehren.

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One Response to “Mehr Einwanderung, weniger Lebensraum: Im Stadt-Staat Schweiz wirds immer enger”

  1. Carlo sagt:

    Hätte die Schweiz die Bevölkerungsdichte der Stadt Basel, hätte die ganze Wohnbevölkerung im Kanton Luzern Platz.

    Aber lieber stopfen wir von St. Gallen bis Genf die ganze Fläche mit Einfamilienhäuschen voll.

    Oder pro transportierter Person braucht es 150m² Autobahnstrassenfläche.
    Und für diesen sozialistisch planwirtschaftlichen Irrsinn gibt unser Land jährlich noch Milliarden Volkseinkommen aus.
    Durch diesen Energiehunger werden zusätzlich die immer stärker werdenden islamistischen erdölexportierenden Staaten unterstützt.
    Nächstens, vieles kann man schon jetzt (Pendlerabzug), kann man die Benzinrechnung als Spende für religiöse Institutionen wie Salafisten und Moslembrüder von den Steuern abziehen.

    Die utopischen Bedürfnisse einer urban lebenden Landbevölkerung, gefördert und subventioniert durch Finanzausgleich, Ständemehr, Ständerat, Verkehrsinfrastruktur etc. bringen unser Land an den Abgrund wie auch diese Doppelmoral gewisser Volksvertreter und Ecopopunterstützer.

    Auswärtige, die unseren Föderalismus in seinen Grundfesten zerstören, sind das Problem und nicht Ausländer.

    Erst mal Eigenverantwortung übernehmen bevor man den Dreck in Nachbars Garten an den öffentlichen Pranger stellt.

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