Panzerknacker lieben die Schweiz! Gastbeitrag zum starken Anstieg der Einbruchsdelikte.

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Familie Weber verbrachte mit den Kindern einen gemütlichen Vormittag im Bad Schinznach. Bei der Heimkehr stellte sie mit Schrecken fest, dass die ganze Wohnung verwüstet war und zahlreiche Wertgegenstände sowie auch persönliche Erinnerungs- und Erbstücke geklaut wurden. Neben dem Verlust bleibt ein unangenehmes Gefühl von Angst zurück. Einbruchopfer wissen, was es heisst, sich im eigenen Haus nicht mehr sicher zu fühlen.

Gastbeitrag für die Aargauer/Mittelland-Zeitung

Wurde auch bei Ihnen schon eingebrochen? Kennen Sie gar die schreckliche Überraschung, wenn ein Einbrecher auf einmal in Ihrer Wohnung steht? Die Chance dazu ist gross. In meiner Nachbarschaft wurde schon fast überall eingebrochen. Auch bei mir versuchten sie es schon.

Während es an Olympia mit den Medaillen noch hapert, gehört ein unrühmlicher Titel bereits der Schweiz. Nirgends wird so häufig eingebrochen wie bei uns. Die Informationsplattform „Geld.de“ hat die Einbruchsstatistiken von 93 Städten ausgewertet und mit der Zahl der bewohnten Wohnungen verglichen. In Zürich wird mittlerweile in jede 27. Wohnung eingebrochen. Auch Basel, Genf und Lugano liegen deutlich vor Wien, Berlin oder New York. Die Studie dazu: “Die Schweiz ist zur Einbruchshochburg in ganz Europa geworden.“ Und weiter ist zu lesen: „Die Einbruchszahl klang so unglaublich hoch, dass Geld.de sogar dreimal bei der Pressestelle Stadt- und Kantonspolizei Zürich anfragte, ob da nicht ein statistischer Fehler vorliege.“

Die Kriminalstatistik zeigt: 2011 waren es 65‘172 Einbrüche! Das entspricht 180 Einbrüchen pro Tag oder einem alle 8 Minuten. Diebstähle wurden gar 213‘173 verzeigt. Das bedeutet, alle 2.5 Minuten wird in der Schweiz ein Diebstahl begangen, der überhaupt zur Anzeige kommt. Tendenz steigend. Im ersten Halbjahr 2012 nahmen die Einbrüche im Kanton Zürich um 30 Prozent zu, im Kanton Basel-Stadt gar um fast 50%! Diese Zahlen sind erschreckend.

Eine grössere Diebesbande aus dem Balkan wurde vor wenigen Tagen in Bremgarten dingfest gemacht. Doch insgesamt werden nur knapp über 10 Prozent der Einbrüche aufgeklärt. Um die 60% der Beschuldigten sind Ausländer. Insbesondere osteuropäische Banden reisen als Kriminaltouristen in die Schweiz. Dank Abschaffung der Grenzkontrollen können sie ungehindert aus Rumänien oder Bulgarien bis in die Schweiz und wieder zurück fahren, ohne auch nur ein einziges Mal kontrolliert zu werden. Die Kantonspolizei Aargau schreibt unter „Aktuelle Trends“: „Die Einbruchszahlen im Wohnbereich bewegen sich seit Wochen auf hohem Niveau. Einerseits scheinen sogenannte Kriminaltouristen am Werk zu sein. Andererseits verzeichnet die Polizei fast jede Nacht Fälle, bei denen Täter in unverschlossene Häuser einschleichen. Dabei lassen sie sich von den schlafenden Bewohnern nicht beirren und durchsuchen das Haus nach Wertsachen. Der Polizei liegen Erkenntnisse vor, dass solche Taten auf das Konto nordafrikanischer Asylbewerber gehen.“

Die offenen Grenzen dank dem Schengen-Abkommen sind eine Einladung für Kriminaltouristen. Das Grenzwachtkorps müsste nicht nur aufgestockt werden, sondern bezüglich Kriminalitätsprävention auch mehr Kompetenzen erhalten. Auch die – im Vergleich zum Ausland – milderen Gesetze gegen Einbrecher sprechen sich herum. Einbruchdiebstahl wird durch die Justiz selten bestraft. Dabei sind die psychischen Folgen für die betroffenen Personen oft noch während Jahren gravierend; auch der volkswirtschaftliche Schaden ist enorm.

Die Probleme mit den einbrechenden Asylanten sind ebenfalls hausgemacht. Wer auch nur einmal erwischt wird mit Diebesgut im Asylheim, der sollte seinen Asylstatus sofort verlieren und bis zur Ausweisung in ein geschlossenes Zentrum eingewiesen werden. So würden diese Einbrüche innert Kürze rasant abnehmen.

Aber nicht nur die Politik ist schuld am Einbrecherparadies Schweiz. Viele Bürgerinnen und Bürger sind sich der Gefahren nicht bewusst. Hinterlegte Schlüssel unter der Fussmatte, gekippte Fenster bei Abwesenheit, wegen Ferien nicht geleerte Briefkästen oder gar Ferienmeldungen auf dem Anrufbeantworter, veraltete Schlösser, ungesicherte Türen. So leicht dürfen wir es den Kriminellen nicht machen! Die Kantonspolizei Aargau bietet für 150 Franken pro Stunde sogar eine persönliche Beratung an Ihrem Wohnort an, 150 Franken, die gut investiert sind.

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3 Responses to “Panzerknacker lieben die Schweiz! Gastbeitrag zum starken Anstieg der Einbruchsdelikte.”

  1. Adrian Bächle sagt:

    Lieber Lukas
    Leider hast du mit deinem Artikel wieder einmal mehr recht. Wie im Kt. SG werden die bewilligten Polizeistellen aus Spargründen zurückgestellt und so dem speziellen Tourismus aus den neuen Ostländern Vorschub geleistet. Bei den Wahlen müssen die Stimmbürger mehr rechts wählen und so die den Linkssozialen langsam aber stetig den Boden abgraben. Nur so können wir am richtigen Ort sparen, damit wir die finanziellen Mittel bei der Sicherheit und Ordnung einsetzen können.
    Die Touristen aus Ostafrika und unsere Asylpolitik reichen für eine ganze Zeitungsseite. Solange sich jeder neue Asylant frei in der ganzen Schweiz bewegen kann und ihm der ablehnende Asylantrag per Post zugestellt wird, damit er anschliessend untertauchen kann…..
    Hätten wir, wie vor 70 Jahren, so schöne kleine Zentren um den Asylbewerbern ein Dach über dem Kopf, etwas zum Essen und Arbeit als Beschäftigungstherapie anzubieten, ich bin mir sicher wir hätte nur noch einen Bruchteil von Asylgesuchen in der Schweiz. Aber das gefällt ja den Linken und Sozialen wiederum gar nicht.

    Noch Fragen – ich hätte da noch einige Ideen 🙂

    Gruäss Adrian

  2. Marlies Borth sagt:

    Hallo Lukas, ich bin froh über jeden Politiker, der den Kopf noch auf der Achsel hat, wir haben zu viele die auf die Knie gehen, vor allem, wenn eine „Empfehlung“ aus Brüssel oder den USA kommt. Es muss jedem von uns Bewusst sein, dass die Chaoten in verschiedenen Organisationen mit einem schönen Mäntelchen sitzen, sie sind ABER nichts anderes als der verlängerte Arm der Blutelite, welche die neue Weltordung aufbauen wollen.
    Wir können die Grenzen schliessen und vor allem jene Reisenden aus diesen Ländern kontrollieren (Einreise(Aufenthalt/Ausreise) andere Länder können dies auch, ich würde auch eine Kopie des Fahrausweises und der Pässe vorziehen, wenn man Kontrolle will, kann man dies auch TUN, ohne Angst vor irgendwelchen Leuten die schön reden oder unser Land dann schlecht machen. Es ist eine Schande für unsere Herren und Damen in Bern, die mit der EU liebäugeln und zu Maulwürfen werden. Sie
    sollen lieber die Probleme lösen, als von einer Ecke in die nächste schieben.

  3. […] Kriminaltouristen. Nationalrat Lukas Reimann hat dies schon mehrfach zum Thema gemacht (siehe z.B. AZ vom 3. August 2012 und WN vom 11. Oktober 2012) und eindringlich gewarnt. Jetzt reagiert er im […]

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