Wer verteidigt die Schweiz?

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Beitrag für die Weltwoche zum Spezialthema „Wer verteidigt die Schweiz?“:

Viele Angriffe auf die Schweiz hängen mit ihrer
Attraktivität und ihrer soliden finanziellen Basis zusammen. Also sollten wir erst
recht noch attraktiver werden als vitales Gegenmodell zu EU und USA. Derzeit
überbieten sich Staaten mit Planwirtschaft, Regulierungswut, Steuererhöhungen
und Geldmengenausweitung. Wenn wir statt den internationalen Trends zu folgen
auf Markt, Föderalismus, Demokratie, Freiheit und eine stabile, gedeckte
Geldmenge setzen, werden wir umso mehr zum prosperierenden Anziehungspunkt von
Unternehmen, Leistung und Wohlstand.

Jedes Nachgeben gegenüber dem Ausland führt zu noch
dreisteren Forderungen und noch höherem Druck auf unser Land. Selbstbewusster
Widerstand statt Einknicken, auch mit unkonventionellen Methoden, muss hier die
Devise lauten. Das Tessin fror etwa 50%
der Quellensteuern von italienischen Grenzgängern ein, um Druck auf Bundesbern
und Italien auszuüben. Das wirkt. Eine Stärkung der Volksrechte in
der Aussenpolitik hilft dabei! Wenn Politiker und Diplomaten den Wählerwillen
missachten, folgt ein negativer Volksentscheid. Internationale Abkommen, welche
nicht im Interesse der Schweiz sind oder einen schleichenden EU-Beitritt
vorantreiben, können so verhindert werden. Vor dem Hintergrund einer
Volksabstimmung geht „Einknicken“  nicht
so einfach wie heute.

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