Neues Buch von Thilo Sarrazin: Europa braucht den Euro nicht

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Im Mai 2012 erscheint das mit Spannung erwartete neuste Buch von Thilo Sarrazin mit dem Titel „Europa braucht den Euro nicht„. Mit der drohenden Staatspleite einzelner Länder hat der Traum von der Europäischen Währungsunion seinen Glanz eingebüsst und seine Risiken offenbart. Angela Merkels Diktum „Scheitert der Euro, dann scheitert Europa“ versucht die Währungsfrage in einen größeren Zusammenhang zu stellen. Das tut auch Thilo Sarrazin in seinem neuen Buch, aber auf andere Weise und mit anderen Ergebnissen. Er zeichnet die verheerenden Resultate politischen Wunschdenkens nach und stellt die Debatte vom Kopf auf die Füsse.
Thilo Sarrazin ist einer der profiliertesten politischen Köpfe der Republik. Seine fachliche Kompetenz in Finanzfragen gepaart mit dem Mut, unbequeme Wahrheiten auszusprechen, hat ihn in viele wichtige Ämter gebracht. Als Fachökonom war er Spitzenbeamter und Politiker, er war verantwortlich für Konzeption und Durchführung der deutschen Währungsunion, beaufsichtigte die Treuhandanstalt und sass im Vorstand der Deutschen Bahn Netz AG. Von 2002 bis 2009 war er Finanzsenator in Berlin, anschließend eineinhalb Jahre Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank. Zuletzt hatte er mit seinem Buch „Deutschland schafft sich ab“ einen Millionenerfolg.

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One Response to “Neues Buch von Thilo Sarrazin: Europa braucht den Euro nicht”

  1. Habe mir 1993 “Die Euro-Katastrophe” von Roland Baader gekauft. Dieses prophetische, heute nach meinem Kenntnisstand restlos vergriffene Büchlein enthält eigentlich alles, was man zu dieser Debatte braucht um seine argumentative Asservatenkammer zu füllen. Wer fundierte EURO-Kritik jüngeren Datums und ebenfalls liberalerer Handschrift (als der des Rechtssozialdemokraten Sarrazin) sucht sei noch auf “Die letzten Jahre des EURO” von Bruno Bandulet, “Die Euro-Misere” von Michael von Prollius und “Die Tragödie des Euro” von Philipp Bagus verwiesen.

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