Ja zum Bausparer am 11. März

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Der Mieterverband will seinen Mitgliedern weismachen, vom Bausparen würden nur die Reichen profitieren. Ein Blick in die Realität sieht anders aus. Der Kanton Baselland kennt das Bausparen schon seit 20 Jahren und hat hervorragende Erfahrungen mit diesem Modell gemacht. Die Praxis dort zeigt, dass vom Bausparen vor allem mittlere Einkommen profitieren. In Baselland verdient der durchschnittliche Bausparer jährlich 56 000.– Franken. Über 60 % der dortigen Bausparer verfügen über ein steuerbares Einkommen von unter 80 000.– Franken. Im Bereich der sehr hohen Einkommen besteht praktisch kein Unterschied zwischen  bausparenden und nicht bausparenden Steuerpflichtigen. Die meisten Haushalte mit  hohem Einkommen haben bereits ein Eigenheim erworben und profitieren damit nicht vom Bausparen.

Das Argument, das Bausparen helfe nur den Reichen, ist falsch. Das Bausparen ist ein sehr günstiges und äusserst effizientes Mittel, die dringend notwendige Wohneigentumsförderung voranzutreiben. Gerade dank dem Bausparen bekommt der breite Mittelstand die Chance, sich den Traum von Eigenheim zu erfüllen.

Der Mieterverband arbeitet mit solchen Unwahrheiten gegen seine eigenen Mitglieder. Er nimmt damit in Kauf, dass sich möglichst wenige heutige Mieter je ein Eigenheim leisten können. Versucht der Verband damit zu verhindern, dass ihm durch eine höhere Eigentumsquote die Mitglieder und die Einnahmen davon laufen? Das Bausparen verdient deshalb ein klares Ja an der Urne.

Weitere Informationen zur Initiative: Komitee Ja zur Bauspar-Initiative

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2 Responses to “Ja zum Bausparer am 11. März”

  1. Marcel Baumgartner sagt:

    Ich bin der Ansicht die Möglichkeit des Bausparens ist Grundsätzlich keine schlechte Idee. Allerdings bin ich als überzeugter Mieter trotzdem dagegen. Wer Miete bezahlt guckt ständig in die Röhre, wer ein Haus baut kann die Schulden von den Steuern abziehen nun soll er auch noch das sparen von den Steuern abziehen können und ich als Mieter von einer grosszügigen Wohnung, der sich nicht örtlich festlegen will kann alle Untersützen. Das selbe gilt bei Familien, ich entscheide mich bewusst gegen eine Familie soll aber ständig in die Tasche greifen um die zukünftigen Sozialhilfeschmarozer zu unterstützen, welche angeblich meine Pension in 35 Jahren, welche ich wahrscheinlich nie bekommen werde, bezahlen sollen.
    Jeder hat das Recht ein 3a sparen bei den Steuern anzugeben, dieses Guthaben kann ja ebenfalls für ein Eigenheim verwendet werden, wieso setzt man diese 5600.- max. Grenze nicht höher, dann hätte ich nämlich ebenfalls die Möglichkeit davon zu provitieren.
    Auf meinem Stimmzettel steht jedenfalls ein Nein zur Initiative.
    Sie können dann bei der Goldinitiative wieder auf mich zählen.

  2. Carlo sagt:

    Wieder mal ein massiver Eingriff des Staates in die Privatsphäre.

    Geht doch niemanden etwas an, ob man spart und in was man sein Erspartes investiert.

    Genauso nicht ob man lieber Mieter oder Eigenheimbesitzer ist. Beides hat Vor- und Nachteile.

    Besser die Vermögenssteuerfreibeträge auf ein zeitgemässes Niveau erhöhen, damit die Sparer nicht ständig bestraft werden.

    Diese Initiative ist wieder mal ein sozialistischer Eingriff der „Bürgerlichen“ in die Entscheidungsfreiheit jedes einzelnen.

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