Der Dollar wankt

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Kein Land der Welt ist gefährlicher überschuldet als die USA: Die dort gesetzlich festgelegte Verschuldungs-Obergrenze von 14‘300 Milliarden Dollar ($ 14‘300‘000‘000‘000) ist erreicht. Zwei Szenarien drohen: Zahlungsunfähigkeit oder Notenpresse.

Die Situation ist ebenso gefährlich wie unberechenbar. Präsident Obama – das allein ist wohl mit Sicherheit voraussehbar – wird zu Beginn der Kampagne um seine zweite Präsidentschaft gewiss nicht die Lahmlegung des Landes als Folge seiner Zahlungsunfähigkeit zulassen. Also wird er die Notenpresse in Bewegung setzen. Das heisst: Inflation! Weltweit bereits massiv spürbar in Form beträchtlich steigender Preise für Energie, Rohstoffe und insbesondere Nahrungsmittel.

Dass die Schweiz von dieser Inflation erst wenig spürt, ist eine Folge des sich laufend verstärkenden Frankens. Aber die Menschen anderer Länder spüren die Teuerung einschneidend. Konsequenzen werden nicht ausbleiben. Auch die Schweiz ist gut beraten, sich auf Währungs- und andere Turbulenzen umsichtig vorzubereiten. Die Bürgeraktion «Gesunde Währung» ist an drei Fronten aktiv:

Goldfranken

Die Parlamentarische Initiative für die Schaffung eines Goldfrankens als Parallelwährung zum Schweizer Franken ist bereits eingereicht. Damit soll auch der Kleinsparer die Möglichkeit erhalten, Teile seines Vermögens in realem Gold anzulegen und damit vor Entwertung zu schützen. Und Ausländer können ihr gefährdetes Vermögen in einer soliden, garantierten, vor Inflation gesicherten Goldwährung (in Form von der Eidgenossenschaft garantierten Goldmünzen) anlegen, ohne dass deswegen der für Alltag und Geschäft verwendete Franken aufgewertet wird.

Goldreserven

Die Volksinitiative zur Sicherung der Nationalbank-Goldreserven («Rettet unser Schweizer Gold») wird demnächst lanciert. Sie verbietet der Nationalbank weitere Goldverkäufe und verlangt die Rückholung aller Nationalbank-Goldreserven in die Schweiz. Sie verlangt ausserdem, dass die Nationalbank einen angemessenen Teil ihrer Währungsreserven in krisensicherem Gold halten muss. Angesichts des einsetzenden Zerfalls von Weltwährungen, insbesondere von Dollar und Euro, ist diese Initiative überfällig. Anstelle erfolgloser Stützungsversuche zugunsten fremder Währungen, die uns Milliardenverluste eingetragen haben, hat die Nationalbank vor allem die Währungsreserven, die Volksvermögen sind, für schwierige Zeiten beisammen zuhalten.

Goldhandel

Vor allem im Ausland werden Befürchtungen laut, das private Halten von Gold könnte, wenn sich die Turbulenzen von Euro und Dollar noch verschärfen, verboten werden – damit die Vermögenden von den ihre Währungen fahrlässig verspielenden Regierungen um so leichter enteignet werden können. Es wäre nicht das erste Mal in der jüngeren Weltgeschichte, dass solches Tatsache wurde. Deshalb muss die Freiheit privaten Goldbesitzes in der Verfassung verankert werden.

Das sind drei konkrete Schritte, die jedem Einzelnen, aber auch jedem Staat die Werkzeuge in die Hand geben, das persönliche und das staatliche Vermögen vor den Folgen schwerer Währungsturbulenzen abzusichern. Der Schutz der privaten Vermögen, Schutz vor Inflation, Schutz vor Währungs-Verluderung ist eine hohe Verpflichtung für jeden freiheitlichen Staat.

Weitere Informationen / Quelle:
Bürgeraktion „Gesunde Währung“

Interessante Bücher zum Thema:
Schulden ohne Sühne
Weltkrieg der Währungen

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One Response to “Der Dollar wankt”

  1. Berhard B sagt:

    Vorschlag: Initiative ergänzen mit: der Schweizer Franken darf nicht abgeschafft werden (und kein muss eines Chips am rechten Handrücken /Stirne).
    Gold aus den USA zurückholen so schnell wie nur möglich (wenn es überhaupt noch dort ist(…). (Das tut sogar jetzt eine Universität in den USA selbst /Texas).
    Der $ fällt auf NULL sagte schon vor gut 3 Jahren Dr Faber in einem ausgewählten Vortrag bei der BKB – und analog las ich im „die Vision“ von Referend David Wilkerson (= der Pfarrer Sieber von New York) was er in visionären Träumen schon 1973 sah und niederschrieb. Zur Zeit läuft es ab wie in einem Film (gewaltige Wirtschafts- und Finanzkrise. An deren Ende eine Welteinheitswährung, mit dem ‚Ding‘ am rechten Handrücken.) Das Bargeld werde abgeschafft (!). Dieses ‚ Ding ‚ (Chip) ist seit 2003 in Produktion – jedes Jahr eine Milliarde. Nun: ready to go!

    Ein weiterer Grund, Hände weg vom Euro und $, sowie von der EU. Ich begrüsse die Initiativen, die bitte auch „das Bargeld/ Franken darf nicht abgeschafft werden“ enthält.

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