Archive for September, 2015

SonnTalk – Flüchtlings-Elend – Ungarn – Totes Kind – Schweiz

Mittwoch, September 16th, 2015
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Hier die ganze Sendung anschauen:
http://www.telezueri.ch/66-show-sonntalk/6153-episode-fluechtlings-elend-ungarn-totes-kind-schweiz/12406-segment-fluechtlings-elend-ungarn-totes-kind-schweiz

Gäste

Regula Rytz
Grüne Nationalrätin Kanton Bern

Lukas Reimann
SVP-Nationalrat Kanton St. Gallen

Patrik Müller
Chefredaktor „Schweiz am Sonntag“

TVO-Wahltalk zur Asylpolitik

Dienstag, September 15th, 2015
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Rückblick Herbstsession 2015

Donnerstag, September 10th, 2015
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Montag, 7.9.2015

Der Nationalrat hat am ersten Sessionstag die Differenzen im Nachrichtendienstgesetz (14.022) beraten. Nach dem Ständerat hat sich auch der Nationalrat für eine neue, unabhängige Aufsichtsbehörde ausgesprochen. In der Formulierung sind sich die Räte noch nicht ganz einig. Dass der Dienst neue Kompetenzen erhalten soll, hatten die Räte schon früher beschlossen. Künftig soll er Telefone abhören, Privaträume verwanzen und in Computer eindringen dürfen. Umstritten ist zwischen den Räten unter anderem noch, ob für das Eindringen in Computer im Ausland eine richterliche Erlaubnis erforderlich ist oder nicht.

Der Zulassungsstopp für Ärzte soll entgegen dem Willen der SVP dauerhaft ins Gesetz aufgenommen werden. Dafür hat sich der Nationalrat als Erstrat bei der Änderung des KVG (15.020) ausgesprochen. Die Vorlage geht nun in den Ständerat. (mehr …)

Zu guter Letzt

Montag, September 7th, 2015
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Noch nicht veröffentlichtes Interview mit Blick am Abend:

• Welches war Ihr bestes Schulfach, welches das schlechteste?
Schweizer Geschichte fand und finde ich faszinierend, was sich auf die Noten auswirkte. Vor den Formeln Einsteins zur Atom- und Teilchenphysik fürchte ich mich noch heute.

• Welche Superkraft hätten Sie gerne?
Gedankenlesen: Dann merke ich jederzeit, ob ein Politiker lügt oder die Wahrheit sagt. So könnte ich offenlegen, ob ein Politiker fürs Volk oder für seine Geldgeber arbeitet.

• Ihre Lieblings-App?
Die Spar-SPL-App zum Frauenhandball, damit ich immer verfolgen kann, wie erfolgreich das NLA-Team meiner Freundin spielt.

• Wer ist Ihr Vorbild?
Als Politiker treffe ich viele Menschen und mich beeindruckt das Wirken jedes Einzelnen immer wieder. Jeder Mensch, der im Alltag ausserordentliches leistet, ist ein Vorbild – völlig egal ob in Familie, Beruf, Wissenschaft, Sport oder Politik.

• Was hören Sie für Musik?
Swing – von Pepe Lienhard über Frank Sinatra bis zu Electro-Swing und Funk.

• Ihre Lieblingsgestalt in der Geschichte?
General Guisan – er hat die Schweiz durch den 2. Weltkrieg geführt und unsere Unabhängigkeit gegen Hitler erfolgreich verteidigt.

• Haben Sie schon einmal gekifft?
Ja, ganz legal: Vor vielen Jahren auf einer Kultur- und Fussballreise durch Holland.

• Wann haben sie das letzte Mal geweint?
Als ein Freund von mir mit über 50 seinen Job verloren hat. Seine Familie steht vor dem finanziellen Ruin. Er findet keine Stelle mehr. Es ist eine Schande, wie Ältere behandelt werden. Zu Unrecht: Ältere Arbeitnehmer strahlen Gelassenheit aus, denn durch ihren Erfahrungsschatz behalten sie den Überblick.

• Erzählen Sie Ihren Lieblingswitz
„Die Schweiz tritt der EU bei!“
Und ich kämpfe täglich dafür, dass dies auch nur ein Witz bleiben wird.

• Wurden Sie schon einmal verhaftet?
Die EU-Kritiker aus Finnland haben mich für eine Rede in Helsinki eingeladen. An der Kundgebung waren mehrere 1000 Leute, nur war diese leider nicht bewilligt, was mir einige Stunden auf dem finnischen Polizeiposten bescherte.

• Wie viel verdienen Sie pro Monat?
Ich arbeite 50% auf einer Anwaltskanzlei und bekomme dafür: 2115 CHF pro Monat.
Auf Verwaltungsratsmandate verzichte ich bewusst, um unbestechlich und frei zu bleiben.

• Mit welchem Verkehrsmittel sind Sie am liebsten unterwegs und wieso?
Ich war am liebsten mit dem Velo unterwegs bis es mir gestohlen wurde.

• Mit wem würden sie nie ein Bierchen trinken gehen?
Ein Bier schmeckt immer – völlig egal – wer gegenüber sitzt.

• Was kann die Schweiz von Ihrem Kanton lernen/was nicht?
Wir haben die Olma und dazu eine lebendige Bierkultur: Schützengarten, Sonnenbräu, Stadtbühler und viele weitere unabhängige Brauereien sind gute Botschafter für Ostschweizer Qualität.

• Wohin gehen Sie am liebsten in die Ferien?
Die ganze Welt ist spannend, aber am schönsten ist und bleibt es in der Schweiz.

• Ihre Lieblings-Fast-Food?
Olma-Bratwurst

• Lieblingsrestaurant in ihrer Stadt?
Wil hat eine derart lebendige Gastro-Kultur, dass man sich nicht auf ein Restaurant fixieren sollte. Vielfalt ist Trumpf.

• Wie alt waren Sie, als Sie wirklich wussten: “Ich will in die Politik”?
15

• Bei welcher Debatte hören Sie im Parlament garantiert nicht zu?
Beim Geschwätz und den Beeinflussungsversuchen der Lobbyisten in der Wandelhalle!

• Würden Sie Flüchtlinge bei sich aufnehmen? Wenn ja, wie viele?
Nein

• Sind Sie tätowiert? Wenn ja, bitte kurz beschreiben.
Nein

• Wie viel kostet Ihr Wahlkampf?
45‘000 Franken – je nach Spendeneingang

• Ihr Motto?
8 Jahre konsequent.