Archive for Januar, 2015

Zusammenstehen statt mit dem Euro untergehen!

Freitag, Januar 30th, 2015
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Beitrag für die neuste Ausgabe der Zeitschrift der AUNS:

Die Aufhebung des Euro-Mindestkurses durch die Nationalbank ist eine grosse Herausforderung für unser ganzes Land. Speziell der Tourismus und exportorientierte Unternehmen – darunter auch viele direkt-betroffene AUNS-Mitglieder – spüren die Folgen bereits. Dies ist äusserst ernst zu nehmen. Mit gezielten Entlastungspaketen müssen sie jetzt politisch und wirtschaftlich wirksam gestärkt werden. Auf dem Arbeitsmarkt ist der Inländervorrang gegenüber Ausländern umgehend wiedereinzuführen. Und durch unser Einkaufsverhalten als Konsumenten können auch wir einen Beitrag leisten: Skifahren in den Flumserbergen oder Arosa statt in Lech oder Kitzbühel! Milch und Äpfel aus dem Dorf statt vom Aldi in Konstanz oder Lidl in Lörrach! Jetzt gilt das Motto: „Zämestoh, nöd untergoh!“.

Trotz der Schwierigkeit ist der Entscheid der SNB richtig, ja überlebenswichtig. Für unvorstellbare 400‘000 Millionen hat die SNB ausländische Währungen gekauft, um den Franken zu schwächen. Wer bereit ist, unbegrenzt Euros zu kaufen, der geht auch ein unbegrenztes Risiko ein! Treffend kommentierte die Zeitung „Die Welt“ unseren Negativ-Weltrekord: “Anders als man vermuten könnte, ist die solide Alpenrepublik einer der grössten Akteure des globalen Währungskriegs. Durch Interventionen zulasten der starken Landeswährung hat die Bilanzsumme der Schweizerischen Nationalbank (SNB) ein Volumen von 522 Franken Milliarden erreicht. Das entspricht 84 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP), mehr als bei jedem anderen Industriestaat.“

Der Franken war mit der fixen Bindung zu einem Euro geworden, abhängig von allen Entscheidungen der Europäischen Zentralbank. Dies kommt einer Aufgabe der Freiheit gleich: Ein Land ohne eigenständige Währung kann nicht unabhängig und neutral sein. Im Gegenteil: Sie wird EU-Abhängig und stürzt damit zusammen mit dem Fehlkonstrukt Euro ins Verderben. Die BAZ trifft den Nagel auf den Kopf: „Die Europ. Zentralbank hat seit Ausbruch der Eurokrise, nicht nur im Zusammenhang mit den längst unbezahlbar gewordenen Staatsschulden diverser Euroländer, bereits dermassen viele Rotlichter überfahren, dass berechtigte Zweifel angebracht sind, ob ihr das mittelfristig weiterhin gelingen wird.“. Selbst ein totaler Wertverlust und das Ende des Euros können nicht mehr ausgeschlossen werden. Das durfte und konnte die Nationalbank durch die EU-Anbindung nicht auch für den Franken riskieren.

Die Schweiz hat in der Vergangenheit zahlreiche Währungscrashs in Europa überlebt und zwar genau dank ihrer Unabhängigkeit. Das war nicht immer einfach, aber letztendlich ganz klar besser. Für diese Unabhängigkeit müssen wir darum auch weiterhin mit aller Kraft einstehen! Die Euro-Fesseln sind gesprengt. Zusammenstehen statt mit dem Euro untergehen!

Aus Überzeugung: Unterstützung für Nachwuchs-Sport und für unsere Eishockey-Talente der Zukunft

Samstag, Januar 17th, 2015
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22er PanathlonFörderer und Forderer und die Politik treffen sich zum Dialog

Artikel der Wiler-Nachrichten

Traditionsgemäss starteten der Club22, der Förderverein des EC Wil und der Panathlon Club Wil als Sportservice Club ihr Januarmeeting gemeinsam im Hof zu Wil. Als Gäste stiessen Stadtpräsidentin Susanne Hartmann und Nationalrat 
Lukas Reimann dazu. (mehr …)

Zeitschrift SUISSEUROPE: Interview zur Schweizer Aussen- und Europapolitik:

Sonntag, Januar 11th, 2015
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Islam-Arena zum Terror in Frankreich: Was heisst das für die Schweiz?

Samstag, Januar 10th, 2015
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Der brutale Anschlag auf die Redaktion des Satiremagazins «Charlie Hebdo» löst weltweit Betroffenheit aus. Ein Dutzend Menschen wurde dabei getötet. Die Tat wird als Angriff auf die Medienfreiheit und die westliche Demokratie gewertet. Diese gelte es zu verteidigen. Aber wie?