Archive for Oktober, 2014

Hans Kaufmann: SNB hat politische Anstandslinie überschritten

Mittwoch, Oktober 29th, 2014
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Artikel vom 29. Oktober 2014 von Hans Kaufmann, Alt-Nationalrat SVP, Wettswil

Nun droht uns also die SNB, die Ausschüttung an die Kantone und damit auch an den Bund zu kürzen bzw. ausfallen zu lassen, falls die Goldinitiative angenommen würde. Sie glaubt also mit Drohungen Stimmen kaufen zu können. Damit hat sie die politische Anstandslinien überschritten. Die SNB hat sich in Abstimmungskämpfen klar neutral zu verhalten. Auch andere Gegner kämpfen mit unfairen Argumenten, weil ihnen auf wichtige Fragen der Befürworter keine Antwort einfällt. So ist zum Beispiel bis heute nicht geklärt, wer dann im Notfall über die Goldreserven im Ausland verfügen darf?  Sind es die SNB-Direktoren, der Bundesrat, eine Exil-Regierung oder die Kantone? Der Gewerbeverband spricht sogar von einer Gefährdung von Arbeitsplätzen. Das Gegenteil ist der Fall. Mit ihrer derzeitigen Politik ruiniert die SNB unsere Altersvorsorge. Die Bürgerinnen und Bürger subventionieren mit ihren Pensionskassen die Exportwirtschaft und den Tourismus, denn sie müssen wegen der Tiefzinspolitik der SNB Zinsen hinnehmen, die weit unter dem Plansoll der Pensionskassen liegen. Früher oder später werden dadurch Nachfinanzierungen für die Pensionskassen notwendig werden, die entweder das verfügbare Einkommen der Konsumenten beeinträchtigen oder zu höheren Belastungen für die Unternehmen führen. Dies SNB-Politik gefährdet unsere Wirtschaft und Arbeitsplätze. Die SNB glaubt auch mit dem Kauf von ausländischen Staatsanleihen eine kluge Anlagepolitik zu verfolgen. Ist es tatsächlich zum Wohle der Schweiz, wenn die SNB Deutschland und die USA mit Milliardenbeträgen unterstützt? Sie ist bekanntlich die grösste Einzelgläubigerin der Bundesrepublik. Sie hält rund 7-9% der deutschen Bundesschulden. Die Schweiz rangiert auch als fünftgrösster Gläubiger der USA. Ein Grossteil dieser US-Anlagen erfolgen durch die SNB. Wir riskieren damit, wie es andere Länder schon erlebt haben, dass unsere Guthaben in den USA oder eines Tages auch in der EU, beschlagnahmt oder blockiert werden, wenn wir politisch nicht kuschen. Wir sind mit diesen riesigen Engagements erpressbar geworden. Mit dem Kauf solcher EUR und USD Staatsanleihen hilft die SNB mit, die Zinsen in diesen Ländern tief zu halten, was deren Währung schwächt. Das kann doch nicht im Sinne der Schweiz sein, dass wir die Refinanzierungskosten unserer Konkurrenten verbilligen und damit den Schweizer Franken stärken. Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber. Wenn irgend jemand behauptet, mit der Goldinitiative könne die SNB den Mindestwechselkurs nicht mehr verteidigen, dann versteht er nicht viel von den Kapitalmärkten. Die SNB kann sehr wohl EUR kaufen und diese dann in Gold anlegen. Das Verkaufsverbot bedeutet auch nicht, dass die Schweiz in einem extremen Notfall nicht die Verfassung wieder ändern könnte. In jedem Falle kann die SNB ihr Gold, wie schon einmal erlebt, der AHV verschenken. Aber sie soll damit nicht an den Rohstoffmärkten spekulieren. Ich lasse mich von der SNB nicht mit Gewinnausschüttungen kaufen. Ich werde die Goldinitiative an der Urne nun erst recht unterstützen.

Lukas Reimann heute zu Gast bei Radio SRF 3 im Focus

Montag, Oktober 27th, 2014
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Er ist in der Schule nie aufgefallen und zählt heute zu den nationalen Spitzenpolitikern. Er ist Präsident der rechtskonservativen AUNS und besucht regelmässig Spiele des 1. FC Union Berlin. Er gilt als Hardliner und pflegt gerne sein Lausbubenimage. Lukas Reimann ist ein Mann mit vielen Gesichtern. Heute ist er zu Gast in der Sendung Focus auf Radio SRF 3:

Ein dringender Aufruf zur Gold-Initiative: Bitte lesen und weitersagen!

Freitag, Oktober 24th, 2014
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Liebe Freunde

Heute steht fest, dass sämtliche Bundesratsparteien die Gold-Initiative zur Ablehnung empfehlen. Besonders bedenklich ist das undemokratische Zustandekommen der Nein-Parole der SVP, welche nicht einmal – wie üblich – ihre Delegiertenversammlung darüber entscheiden liess, sondern eigenmächtig im Zentralvorstand entschieden hat. Offensichtlich steckt dahinter Taktik: Überall dort, wo die Basis entscheiden kann, setzt sich die Ja-Parole durch. Besonders eklatant zeigt sich dies bei der SVP des Kantons Bern. Während der Vorstand die Initiative mit 4 zu 22 Stimmen ablehnte, unterstütze die Delegiertenversammlung die Gold-Initiative mit 220 Ja zu 162 Nein. Die Parteien bewegen sich immer weiter weg von den Bürgern. Dabei bräuchten wir dringender denn je eine Politik für und mit dem Volk statt ohne und gegen das Volk. Dies zeigt sich gut, wenn man die ersten beiden repräsentativen Umfragen zur Gold-Initiative anschaut: Sowohl die SRG-Umfrage mit 44% JA zu 39% Nein bei 17% Unentschlossenen als auch die 20Minuten-Umfrage mit 45% JA zu 39% Nein bei 16% Unentschlossenen. Dies zeigt den grossen Graben zwischen der politischen Elite und dem Volk! Wo sind die Vertreter des Volkes in der Schweizer Politik?

Die Umfragen zeigen aber auch: Die Abstimmung ist noch nicht entschieden. Es gilt jetzt, die 17% Unentschlossenen von einem JA zu überzeugen. Auf die Parteien und auf die Medien können wir dabei nicht zählen: Sie schweigen die Gold-Initiative tot oder machen sie lächerlich.

Unsere einzige Chance, um am 30. November zu gewinnen, ist das Volk! Um nichts anderes als das Vermögen des Volks – Ihr Vermögen – und dessen Sicherheit und Stabilität geht es in der Abstimmung schliesslich ja auch. Meine sehr geehrten Damen und Herren, es ist jetzt an der Zeit, dass wir Bürgerinnen und Bürger das Heft selber in die Hand nehmen, uns einsetzen und aktiv in den Abstimmungskampf einbringen! Wenn wir es nicht tun, tut es niemand!

Dabei ist die Gold-Initiative eine einmalige Chance von grösster Wichtigkeit! Wir müssen jetzt handeln und nicht erst dann, wenn wir durch wilde Spekulationspolitik in eine ausweglose und schmerzende Krisensituation hineinmanövriert wurden. Warum ist das alles so wichtig? Die Gold-Initiative sichert die Unabhängigkeit und Freiheit der Schweiz vor ausländischen Erpressungen. Sie verlangt, dass unser Gold ausschliesslich in der Schweiz gelagert wird. Und die Initiative schützt vor einer Abhängigkeit des Schweizer Frankens vom Euro und vom Dollar. Sie verlangt einen ausreichenden Gold-Anteil, damit die Bilanz nicht nur aus Milliarden an ausländischem Papiergeld (derzeit eine unfassbare Bilanz von 560’000’000’000 mit hochriskanten 85% Fremdkapital) – sondern auch mit realen Werten versichert ist. Wenn der Euro nur schon um 25% abwerten würde, wäre dies für die Schweiz ein vernichtender Verlust von über 100 Milliarden! Wir müssen diese Initiative als Versicherung für die Schweizer Existenz tatkräftig unterstützen! Es gibt keinen anderen Weg.

Meine eindringliche Bitte daher:
Bringen Sie sich in die Debatte ein und werden Sie Teil einer Bewegung, welche Schweizer Geschichte schreiben kann mit der Rettung unseres Goldes und unserer Unabhängigkeit!

Zeigen wir den Mächtigen mit unserem starken Einsatz, dass wir nicht länger bereit sind, dass mit unserem Vermögen und mit unserem Gold manipuliert und verspekuliert wird! Sie können Folgendes tun:
1. Leserbriefe und Abstimmungs-Aufrufe an die Zeitungen ihrer Region und an überregionale Zeitungen sowie an Internet-Blogs und in sozialen Medien schreiben! Auf unserer Website und auf unserer Facebook-Seite gibt es Dutzende von guten Argumenten, Grafiken und weiteren Aspekten, die Sie in Ihre Leserbriefe einfliessen lassen können.

2. Kostenlos Werbematerial auf unserer Website bestellen und in der Öffentlichkeit oder bei Freunden und Bekannten verteilen bzw. Plakate aufhängen.

3. Die Facebook-Seite der Gold-Initiative liken und regelmässig Beiträge teilen, damit sie möglichst viele Leute erreichen.

4. Die Gold-Initiative mit einer Spende unterstützen oder gleich mit dem Tool auf unserer Internet-Seite dem Aushang weiterer Plakate oder der Verteilung weiterer Flugblätter an Standorten Ihrer Wahl ermöglichen.

5. Persönliche Gespräche und Telefonate führen und für die Maximal-Mobilisierung sorgen! Haben Nachbarn, Freunde, Eltern, Verwandte und Vereinskollegen schon abgestimmt?

6. Zeitungs-Inserate im eigenen Namen aufgeben. Wir stellen ein fixfertiges Tool zur Verfügung.

7. Dem Unterstützungs-Komitee der Gold-Initiative kostenlos beitreten.

8. Uns mit einem E-Mail an info@goldinitiative.ch oder an mich persönlich (post@lukas-reimann.ch) Ihre Ideen mitteilen!

Aufrichtig danke ich schon jetzt allen, welche aktiv mithelfen und damit einen wesentlichen Beitrag für die Erhaltung und Zukunft unseres Landes leisten!

Seit über 3000 Jah­ren wird Gold als Wert­auf­be­wah­rungs​­mit­tel ge­nutzt. Als ein­zige Währung, die seit­dem noch Be­stand hat, konnte Gold sämtlichen Kri­sen trot­zen, ist nicht von inflationärer Geld­po­li­tik be­trof­fen und kann nicht be­lie­big re­pro­du­ziert oder manipuliert wer­den.
Wussten Sie, dass die Schweizer Nationalbank SNB während 5 Jahren Tag für Tag eine Tonne Gold verkaufte? Dass bereits mehr als die Hälfte des Volksvermögens Gold, nämlich 1’550 Tonnen, zu Tiefstpreisen verkauft wurde? Ohne Verkäufe wäre die Schweiz heute um mehr als enorme 50 Mrd. Franken reicher!
Überall wo gearbeitet wird, passieren Fehler, manchmal auch sündhaft teure. Die Goldverkäufe waren ein kapitaler Fehler. Doch daraus müssen wir lernen, denn das darf sich nicht wiederholen! Die Schweiz wäre sonst in ihrer Existenz bedroht!
Bis ins Jahr 2000 gab es auf der Welt nichts Solideres als die SNB. Der mit Gold unterlegte Franken war das Fundament schweizerischer Stabilität. In der Verfassung verankert sicherte Gold die Unabhängigkeit der SNB und trug zum Wohlstand bei. Dann kam der Einbruch: Unter ausländischem Druck verkaufte die SNB zwischen 2001 und 2006 zu miserablem Preis vorerst 1’300 Tonnen. Später noch weitere 250 Tonnen – um riskante Fremdwährungen zu kaufen.

Die SNB hält keine 10% ihrer Devisenreserven mehr in Gold. Unsere Nachbarstaaten Deutschland, Italien und Frankreich haben jeweils über 70% ihrer Devisenreserven in Gold angelegt und auch Österreich liegt bei über 55%. Denn in Zeiten eines fast unlimitierten Gelddruckens und Schuldenmachens durch Zentralbanken und im Angesicht von Währungs- und Finanzmarktkrisen, die sich immer häufiger zu ereignen scheinen, ist Gold als Realwert die entscheidende Absicherung.

Goldreserven sind Volksvermögen und keine Spekulationsobjekte. Die SNB muss – wenn Sie bei Währungsturbulenzen für den Franken intervenieren will – ausreichende Reserven besitzen. Diese fehlen heute schmerzlich. Die Gold-Verkäufe waren ein kapitaler Fehler.

Mit Ihrem Ja zur Gold-Initiative kann sich die SNB wieder auf ein solides Fundament stützen. Damit die Schweiz ihre Handlungsfähigkeit und Unabhängigkeit in der Währungspolitik bewahren kann.

Auch sichert die Gold-Initiative die Unabhängigkeit der Schweiz vor Angriffen und Erpressungen aus dem Ausland: Ein Drittel unserer Goldreserven lagern im Ausland. Die jüngste Geschichte zeigt jedoch: Ausländische Mächte zögern nicht, unser Schweizer Gold zu blockieren, wenn es ihnen gefällt. Deutschland etwa versuchte Gold aus dem Ausland nach Hause zu holen aus Sicherheitsgründen, scheiterte aber kläglich. Im Ausland ist unser Schweizer Gold nicht sicher! Sicher aber ist mit Blick in die Zukunft, dass die Gold-Initiative für die Schweiz von existenzieller Bedeutung ist.

Euer

Lukas Reimann, Nationalrat SVP und stolzer Präsident der AUNS, deren Mitglieder demokratisch über die Gold-Initiative entscheiden konnten und dies mit 394 Ja zu 4 Nein auch taten.

Gold-Initiative ist Gold wert

Mittwoch, Oktober 22nd, 2014
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Artikel für die Wiler-Nachrichten zur Gold-Initiative

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Eine Radio-Diskussion zu „Rettet unser Schweizer Gold!“

Dienstag, Oktober 21st, 2014
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Lars Schall sprach für Jungledrum Radio mit dem Schweizer Nationalrat Lukas Reimann und dem Vorstand der Deutschen Edelmetallgesellschaft Peter Boehringer über die Schweizer Volksinitiative
„Rettet unser Schweizer Gold!“  und die Parallelen zu den Forderungen einer ähnlichen Aktion in Deutschland.

Gold-Initiative mit Chancen!

Dienstag, Oktober 21st, 2014
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goldinitiative-umfrageGanze 13’397 Personen aus der ganzen Schweiz haben sich am 15. Oktober zu den Abstimmungen vom 30. November geäussert. Die Politologen Lucas Leemann und Fabio Wasserfallen werteten die Ergebnisse aus und nun ist die erste Umfrage zur Gold-Initiative da! 45 Prozent Zustimmung stehen 39 Prozent Ablehnung gegenüber. Ganze 16 Prozent wollten sich noch nicht festlegen.

Mit anderen Worten: Es ist noch alles offen und wir müssen jetzt um jede Stimme kämpfen! Auf geht`s: Werbemittel gibt es auf www.goldinitiative-ja.ch!

Swiss Gold Shockwave

Sonntag, Oktober 19th, 2014
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Renommierte Finanzexperten empfehlen „Ja“ zur Schweizer Goldinitiative

Freitag, Oktober 17th, 2014
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Video-Aufzeichnung einer Podiumsdiskussion zur Schweizer Goldinitiative. Beim Goldkongress des KOPP-Verlags am 4. Oktober diskutierten fünf renommierte Edelmetall- und Finanzexperten vor über 800 Zuhörern in der Stuttgarter Filderhalle über die Argumente, die Berechtigung und die Bedeutung des Referendums zu den Forderungen der Bürgerinitiative „Rettet unser Schweizer Gold“ http://gold-initiative.ch :

Dr. Marc Faber, Schweizer Investmentlegende, langjähriger Herausgeber des „Gloom Boom Doom“-Reports, Vermögensverwalter mit Sitz in Südostasien

Dr. Bruno Bandulet, Buchautor, langjährig international tätiger Finanzjournalist und anerkanntester deutscher Goldexperte

Dimitri Speck, international anerkannter Experte für Zentralbankpolitik, Goldgeschichte und statistisch belegbare Preismanipulation

Peter Boehringer, Publizist, Vorstand der Deutschen Edelmetallgesellschaft e.V. sowie Hauptinitiator von „Holt unser Gold heim“ http://www.gold-action.de

Thorsten Schulte, Buchautor, Referent und Herausgeber des Börsenbriefs „Der Silberjunge“

http://gold-initiative.ch

Gold-Initiative sichert Unabhängigkeit und Stabilität der Schweiz

Freitag, Oktober 17th, 2014
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Seit über 3000 Jahren wird Gold als Wertaufbewahrungsmittel genutzt. Als einzige Währung, die seitdem noch Bestand hat, konnte Gold sämtlichen Krisen trotzen, ist nicht von inflationärer Geldpolitik betroffen und kann nicht beliebig reproduziert werden. In Zeiten eines scheinbar grenzenlosen staatlichen Schuldenmachens, eines gleichzeitig fast unlimitierten Gelddruckens durch Zentralbanken und im Angesicht von Währungs- und Finanzmarktkrisen, die sich immer häufiger zu ereignen scheinen, fragen weitsichtige Nationalbanken Gold immer stärker nach. Nicht so bei uns: Auf Druck der USA hat die Nationalbank seit Mai 2000 hinter dem Rücken des Schweizer Volkes mehr als die Hälfte unserer Goldreserven zu miserablen Preisen verschleudert. Hätte die Nationalbank dies nicht gemacht, wäre die Schweiz heute um mehr als 50 Mrd. Franken reicher! Mit einem JA verhindern Sie weitere Goldverkäufe durch die Nationalbank!

GoldVI_F12_de21 (mehr …)

Nigel Farage @ AUNS (Aktion für eine unabhängige und neutrale Schweiz)

Mittwoch, Oktober 15th, 2014
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