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Kuh-Schweiz oder Schuh-Schweiz?

Samstag, Januar 19th, 2008
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Ein cleverer Journalist aus dem Irak wirft während einer Pressekonferenz einen Schuh nach US-Präsident George Bush. Er wird damit zum Helden im arabischen Raum und hat wohl in vielen Staaten (z.B. als Propagandaminister im Iran) ehrenvolle Jobs angeboten bekommen. Doch darum ging es dem Schuhwerfer nicht. Über seinen Genfer Anwalt lässt er ein Asylgesuch für die Schweiz stellen, weil er in Zukunft angeblich keinen Job mehr finden werde im Irak.
Die Schweiz ist weltweit bekannt für ihre lockere Asylpraxis und sie gilt als wohlhabendes, schönes Land. In der Schweiz bekommen Tausende Asyl mit absurden Begründungen wie zum Beispiel Militärdienstverweigerung in Eritrea. Sie wurde vom cleveren Iraki also nicht per Zufall gewählt.

Und tatsächlich gewähren ihm die zuständigen Beamten Asyl. Daraufhin geht es erst recht los. Als das nächste Mal eine Pressekonferenz im Irak mit ausländischen Gästen stattfindet, werfen plötzlich 12 und beim nächsten mal schon 100 Personen einen Schuh. Daraufhin beschliesst die irakische Regierung aus Sicherheitsgründen, Pressekonferenzen im Irak nur noch barfuss durchzuführen. Doch die Bevölkerung sieht ihre Chance. Tausende versammeln sich auf Plätzen und werfen mit Schuhen um sich.

Wer A sagt, muss auch B sagen. Die Schweiz nimmt nun also zehntausende Asylanten zusätzlich auf mit der Begründung „verfolgter Schuhwerfer“. Die Gerichte bestätigen in Rekursen die Rechtmässigkeit der Entscheide und die Linke fordert den dauernden Aufenthalt für alle Schuhwerfer. Das scheint ganz gut zu gehen, die Asylindustrie – welche unter Christoph Blocher im Bundesrat stark gelitten hat – kann endlich wieder expandieren und die totgesagte Schweizer Schuhindustrie findet zu altem Glanz zurück.

Der Rest der Welt lacht nun nicht mehr über den Schuhwerfer oder über George Bush, sondern über die dummen Schweizer. Denn diese dummen Schweizer müssen das ganze bezahlen.

Die durch Schuh-Asylanten als Kuh-Schweizer verspotteten Einheimischen fühlen sich belästigt und finanzieren den ganzen Wahnsinn mit ihrem Steuergeld. Und selbst als sie zunehmend selber Schuhe werfen oder auch einfach ohne Asyl auswandern, merkt die Asylindustrie nicht, was sie wirklich angerichtet hat: ein einst wunderschönes Land zerstört.